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Handball-WM: Pascal Hens fühlt sich noch nicht ganz fit

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Handball-WM  

Hens: "Bin noch nicht bei 100 Prozent"

16.01.2009, 10:20 Uhr | Das Interview führte Arne Henkes, t-online.de

Pascal Hens: Motivator auf und neben dem Spielfeld. (Foto: imago)Pascal Hens: Motivator auf und neben dem Spielfeld. (Foto: imago) Am Samstag startet das DHB-Team mit dem Spiel gegen Russland (ab 17.15 Uhr im Live-Ticker von t-online.de) das Projekt Titelverteidigung. Fast schon traditionell stehen bei der Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand vor dem Turnier-Auftakt Verletzungssorgen im Vordergrund.

Der Einsatz von Spielmacher Michael Kraus ist weiter ungewiss, Holger Glandorf kugelte sich im letzten Testspiel einen Finger aus und Rückraum-Shooter Pascal Hens hat sich noch nicht vollständig von den Folgen einer Knieverletzung erholt. Mit t-online.de sprach der 28-jährige Hens über seinen Gesundheitszustand, seine neue Rolle als Leitwolf und die Chancen der deutschen Mannschaft.

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Frage: Bei den Olympischen Spielen in Peking zogen Sie sich einen Bruch des Schienbeinkopfes zu. Wie ist Ihre derzeitige Verfassung?
Pascal Hens: Bei der Anreise zum Lehrgang habe ich noch ein bisschen was gemerkt und konnte natürlich nicht jede Trainingseinheit voll mitgehen. Außerdem muss ich immer noch etwas zusätzliches Krafttraining für die Beine machen. Aber ansonsten geht es schon ganz gut.

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Haben Sie zwischenzeitlich mal an ihrer WM-Teilnahme gezweifelt?
Nein. Als die Diagnose von der Verletzung feststand, habe ich mir darüber überhaupt keine Gedanken gemacht. Von der Zeit her hat das locker gereicht, auch wenn es zwischenzeitlich noch mal ein paar Komplikationen gab.

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Haben Sie über die Jahre eine Art Routine in Sachen Verletzungen entwickelt?
Was heißt Routine? Es ist immer scheiße, wenn man verletzt ist und es ist immer viel Arbeit, um richtig in Form zu kommen und die Muskulatur nach so einer Verletzung wieder voll hinzubekommen. Da bin ich noch nicht bei 100 Prozent, das ist ganz klar. Da fehlt schon ein bisschen.

Gehen Sie mittlerweile bewusster mit ihrem Körper um?
Ja, natürlich. Ich mache viel mehr Krafttraining und achte darauf, dass ich stabil im Körper bin. Aber so Verletzungen passieren immer wieder mal, irgendwann braucht der Körper seine Pausen. Unser Pensum ist einfach sehr hoch und es gibt sehr viele Turniere, da nimmt sich der Körper dann einfach seine Pause. Das musste ich jetzt halt am eigenen Leib erfahren.

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Können Sie in der derzeitigen Verfassung ein so langes Turnier überhaupt durchstehen?
Weiß ich nicht, keine Ahnung. Ich bin noch nicht bei 100 Prozent und das weiß der Bundestrainer aber auch und gibt mir daher ein paar Verschnaufpausen.

Mit der Mannschaft, die 2007 den Titel holte, hat die aktuelle Auswahl ja nicht mehr viel zu tun. Welche Ziele sind denn für diese Mannschaft realistisch?
Wir haben eine gute, hungrige, allerdings auch sehr unerfahrene Mannschaft, mit sehr vielen Leuten die noch keine internationale Erfahrung haben. Das wird daher nicht leicht in Kroatien, den Titel zu verteidigen. Wir wissen, dass wir an einem guten Tag jedes Team schlagen können. Aber wenn man dann vor zigtausend Leuten in Zagreb gegen Kroatien spielt, dann kriegen wahrscheinlich schon ein paar Leute zittrige Knie. Es ist vieles möglich, aber es kann auch schnell vorbei sein. Die Mannschaft ist eine Wundertüte, man weiß nicht so genau was drin ist, es kann vieles passieren. Es haben zum Beispiel auch nicht viele Leute damit gerechnet, dass wir mit der jungen Truppe bei der EM-Qualifikation in Slowenien gewinnen. Das war ein sehr wichtiges Spiel für uns. Da haben viele von unseren Jungs noch mal Selbstvertrauen getankt. Ich hoffe, dass wir auch so bei der WM auftreten.

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Sie gehören mittlerweile zu den Leitwölfen in der Mannschaft und tragen eine große Verantwortung. Belastet Sie dieser Druck?
Druck verspüre ich überhaupt nicht. Ich bin schon so lange dabei, da muss Heiner (Heiner Brand, d. Red.) mir gar nicht viel sagen. Mir ist schon klar, dass ich zu den Leadern in der Mannschaft gehöre und die Spieler leiten muss, die zum ersten Mal ein großes Turnier spielen. Wenn da die Knie etwas wackeln, versuche ich den Jungs mit lockeren Sprüchen etwas die Angst zu nehmen. Die sollen sich keine großen Gedanken machen, sondern einfach nur ans Handball spielen denken.

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