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Zum Fahrertitel soll auch die Konstrukteurs-WM kommen

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McLaren-Mercedes  

Zum Fahrertitel soll auch die Konstrukteurs-WM kommen

16.01.2009, 12:59 Uhr | dpa, sid

In seiner ganzen Pracht: Der neue McLaren-Mercedes-Renner, Modellbezeichnung MP4-24. (Foto: dpa)In seiner ganzen Pracht: Der neue McLaren-Mercedes-Renner, Modellbezeichnung MP4-24. (Foto: dpa) Bei der Präsentation des neuen McLaren-Mercedes hängte Teamchef Ron Dennis die Trauben hoch. "Unser Ziel sind beide Titel, bei den Fahrern und bei den Konstrukteuren", kündigte der Brite bei der Vorstellung des MP4-24 im englischen Woking an. Das sei zwar ein hochgestecktes Ziel. "Aber dafür fahren wir Rennen."

Dennis hatte aber auch noch eine Überraschung parat. Er tritt zum 1. März 2009 als Teamchef zurück. Sein Amt übernimmt Martin Whitmarsh. Dennis war seit 1981 Mitbesitzer und Teamchef von McLaren. An der Entstehung der Partnerschaft mit Mercedes 1995 hatte er maßgeblichen Anteil. Dennis betonte, dass er die Entscheidung zum Rücktritt "zu 100 Prozent" selbst getroffen habe. "Es war an der Zeit für Martin, den Job zu übernehmen."

Foto-Show So sieht der neue MP4-24 aus
Ron Dennis Ab 1. März 2009 kein Teamchef mehr

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Haug will möglichst viele Siege

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug lobte Dennis in höchsten Tönen: "Er hat unheimlich viel geleistet." Der schwäbische Autobauer habe den Briten nicht zum Amtsverzicht gedrängt, betonte er. Für die kommende Saison gab sich Haug selbstbewusst. "Wir treten an, um möglichst die WM-Titel zu gewinnen, und dabei wollen wir bei so vielen Rennen wie möglich als Erster ankommen." In Anspielung auf die Startnummern eins und zwei, die anstatt der 22 und 23 die Dienstwagen von Weltmeister Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen zieren, warnte er jedoch: "Leichter wird das Auto nicht, wenn die Startnummer nur noch einstellig ist."

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Hamilton hätte diesmal gerne eine frührer Entscheidung

Weltmeister Hamilton sieht sich bereit für die neue Herausforderung in der Ende März beginnenden Saison. Im Herzschlagfinale des Vorjahres hatte er sich erst in der letzten Kurve die WM-Krone gesichert. "Ich fühle mich durch diese Erfahrung gereift", meinte der 24-Jährige, der in der abgelaufenen Saison durch einige überharte Manöver in die Kritik geraten war. Er hoffe, erneut um den Titel kämpfen zu können. "Wenn nötig bis zum letzten Rennen, aber eine frühere Entscheidung wäre mir lieber", sagte der Champion.

Saison 2009 Startnummern offiziell benannt

KERS lässt Feld zusammenrücken

Die große Unbekannte ist für Hamilton und sein Team derzeit noch der neue Bolide. "Bei so vielen Änderungen wird das eine ganz neue Erfahrung", befand der Titelverteidiger. Die neuen Regeln und die Einführung des Energierückgewinnungssystems KERS könnten das Feld dichter zusammenrücken lassen. "Mehr als eine Handvoll Teams, über die Hälfte des Starterfelds also, ist in der Lage, ein siegfähiges Auto zu bauen. Das zeigt, wie hart der Wettbewerb ist", sagte Mercedes-Motorsportdirektor Norbert Haug. "Heute kann noch keiner sagen, wer die beste Arbeit geliefert hat."

Breiterer Frontflügel, höherer und schmalerer Heckflügel

"Wir stehen erst am Anfang eines großen Lernprozesses", erklärte McLaren-Chefingenieur Pat Fry. Wie schon beim F60 von Konkurrent Ferrari, der vier Tage zuvor als erster Rennstall sein Gefährt präsentierte, haben die neuen Vorgaben zur Aerodynamik das Aussehen des Silberpfeils stark verändert. Der Frontflügel ist breiter, der Heckflügel höher und schmaler. "Sehr augenfällig und elegant - das schiere Gegenteil von hässlich, wie bei der neuen Formel-1-Generation von vielen befürchtet", beschrieb Haug den MP4-24.

Gründlichkeit, Ideenreichtum und Erfindungsgabe sind gefragt

Das reformierte Regelwerk ist nicht zuletzt auch dem drastischen Sparkurs in der Königsklasse geschuldet, dem sich alle Teams im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise unterworfen haben. "Die WM 2009 wird deshalb möglicherweise entschieden durch Gründlichkeit, Ideenreichtum und Erfindungsgabe. In allen drei Bereichen sind wir gut gerüstet", urteilte McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh. Seine ersten Runden wird der MP4-24 auf dem Portimao-Kurs in Portugal drehen. Dabei wird Testfahrer Pedro de la Rosa aus Spanien am Steuer sitzen.

Übersicht über die Teampräsentationen 2009

Ferrari

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Ferrari enthüllt neuen F60
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McLaren-Mercedes

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