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Formel 1: Max Mosley will Budget-Obergrenze

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Rund um den Rennzirkus  

Max Mosley: "Alle Probleme auf einmal lösen"

16.01.2009, 18:00 Uhr | dpa

Will die Budgetobergrenze in der Formel 1: FIA-Präsident Max Mosley (Foto: imago)Will die Budgetobergrenze in der Formel 1: FIA-Präsident Max Mosley (Foto: imago) Automobil-Weltverbandschef Max Mosley hat sich für eine Budgetgrenze für alle Formel-1-Rennställe stark gemacht. "Ich habe die Teams daran erinnert, dass diese Maßnahme alle Probleme auf einmal löst", sagte der Brite der Internet-Ausgabe des Fachmagazins "auto, motor und sport". Im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise ringen der Internationale Automobilverband FIA und die Formel-1-Teams seit Monaten um drastische Einsparungen. "Nichts ist fairer als alle mit dem gleichen Budget antreten zu lassen", urteilte Mosley.

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Kontrolle der Budgets ist möglich

Widerstand gegen den Plan habe es bislang vor allem von Ferrari gegeben. "Es scheint aber so, dass sie beginnen einzusehen, dass eine Budgetgrenze die beste aller Lösungen ist", sagte der FIA-Präsident. Eine Studie habe ergeben, dass eine wirksame Kontrolle der Budgets aller Teams möglich sei. "Die Kosten einer Überprüfung wären nicht unerheblich, aber gering im Vergleich zu dem, was man einsparen könnte", erklärte Mosley.

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Weitere Einsparungen sollen folgen

Erst im Januar hatten die Rennställe Sparmaßnahmen abgesegnet, die die Kosten in der Formel 1 schon in diesem Jahr um 30 Prozent und damit insgesamt eine Milliarde Euro senken sollen. Für 2010 sollen weitere Einsparungen folgen. "Es geht jetzt also darum, 2009 zu überleben und die Pläne für 2010 mit möglichst wenig Streit umzusetzen", sagte der FIA-Chef.

Saison 2009 Startnummern offiziell benannt

Kandidatur für eine weitere Amtszeit?

Angesichts der finanziellen Krise der Königsklasse erwägt Mosley sogar, entgegen seiner bisherigen Ankündigung im November 2009 für eine weitere Amtszeit zu kandidieren. "Immer mehr Leute in der FIA bitten mich zu bleiben, weil sie sich Stabilität wünschen. Ich bin noch im Zweifel", betonte der 68-Jährige. Eine Entscheidung werde er im Juni treffen.

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