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McLaren-Mercedes: Whitmarsh will Kurs von Dennis fortsetzen

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McLaren-Mercedes  

Whitmarsh: "Stolz auf Erfolge, Fehler genieße ich nicht"

17.01.2009, 11:57 Uhr | dpa

Der neue Mann am Kommandopult: Martin Whitmarsh (Foto: imago)Der neue Mann am Kommandopult: Martin Whitmarsh (Foto: imago) Der künftige McLaren-Mercedes-Teamchef Martin Whitmarsh will die Politik seines Vorgängers Ron Dennis bei dem Formel-1-Rennstall nahtlos fortsetzen. "Wir sind ziemlich verschiedene Persönlichkeiten, aber wir sind beide sehr ehrgeizig und daher wird sich nicht viel daran ändern, wie wir den Rennsport betreiben", zitierte die englische Tageszeitung "The Guardian" den 50-Jährigen.

Dennis hatte direkt nach der Präsentation des neuen Silberpfeils seinen Rücktritt zum 1. März angekündigt. Der 61 Jahre alte Brite ist seit 28 Jahren McLaren-Teamchef.

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"Times": "McLaren geht in gute Hände über"

Whitmarsh, der seit 1989 für McLaren arbeitet, galt schon länger als erster Anwärter auf Dennis' Nachfolge. "McLaren geht in gute Hände über", urteilte "The Times". Dennoch kam die Entscheidung zu diesem Zeitpunkt unerwartet. Er habe Dennis jedoch nicht zum Amtsverzicht gedrängt, betonte Whitmarsh. "Ich habe den Zeitplan nicht diktiert", sagte der bisherige McLaren-Geschäftsführer.

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Volle Unterstützung für den neuen Kommandeur

Dennis versicherte, er werde dem Team auch in der Ende März beginnenden Formel-1-Saison zur Verfügung stehen. "Ich werde Martin unterstützen. Aber meine Rolle wird dann ausschließlich die sein, eine Meinung beizusteuern, die letzte Entscheidung liegt bei ihm", sagte er der BBC. "Wir stehen voll hinter Rons Entscheidung", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

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Whitmarsh: "Werden nicht jedes Rennen gewinnen"

Schon vor seinem Amtsantritt warnte Whitmarsh vor zu hohen Erwartungen. "Wir werden sicher nicht jedes Rennen gewinnen. Es ist nicht unmöglich, dass Red Bull oder eines der unabhängigen Teams nach vorn kommt", erklärte er. Er wolle aber an die Erfolgs-Ära seines Vorgängers anknüpfen. Dennis hatte den Rennstall zu zehn Fahrer-Weltmeisterschaften und sieben Konstrukteurstiteln geführt. Im Vorjahr gewann sein sportlicher Zögling Lewis Hamilton in einem Herzschlagfinale die WM-Krone. "Ich bin stolz auf Erfolge, Fehler genieße ich nicht", nannte Whitmarsh sein Motto.

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