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Handball-WM: Deutschland besiegt Mazedonien

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Handball-WM - Deutschland vs. Mazedonien  

Deutschland siegt, Lazarov verliert die Nerven

21.01.2009, 17:35 Uhr | dpa

Pascal Hens schreit seine Freude heraus. (Foto: Reuters)Pascal Hens schreit seine Freude heraus. (Foto: Reuters) Mit Herz und Leidenschaft sind die deutschen Handball-Männer bei der Weltmeisterschaft in Kroatien in die Hauptrunde gestürmt. Der neu formierte Titelverteidiger hielt dem Erfolgsdruck im ersten "Endspiel" stand und besiegte Mazedonien mit 33:23 (13:14).

In der Neuauflage des WM-Finales von 2007 kämpft der Weltmeister an diesem Donnerstag (ab 17.15 Uhr im Live-Ticker) gegen Polen um den Sieg in der Vorrundengruppe C. Vor rund 3500 Zuschauern warfen Holger Glandorf (9), Michael Kraus (7/1) und der erst am Spieltag eingeflogene Christian Schöne (8) die meisten Tore für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB). Oliver Roggisch (54.) sah nach drei Zeitstrafen ebenso Rot wie der neunfache mazedonische Torschütze Kiril Lazarov (46.) wegen groben Fouls.

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Live-Ticker zum Nachlesen Deutschland - Mazedonien
DHB-Team Brand nominiert Schöne nach

Schöne, kam, sah und siegte

Mann des Spiels war Christian Schöne. "Es ging jetzt für mich alles sehr schnell. Vor 24 Stunden war ich noch zu Hause. Jetzt bin ich hier mittendrin. Das ist riesig", sagte der Göppinger ein wenig ungläubig nach seinem tollen WM-Einstand. Erst wenige Stunden vor dem Spiel war er im Mannschaftshotel in Varazdin eingetroffen.

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Grippe legt Schröder lahm

Am Dienstagabend war er von Bundestrainer Heiner Brand nachträglich ins Team geholt worden, weil der Hamburger Rechtsaußen Stefan Schröder wegen einer Grippe auch am Mittwoch noch das Bett hüten musste. Zuvor war auf dieser Position bereits der Magdeburger Christian Sprenger wegen eines Innenbandrisses im Knie ausgefallen und nach Hause abgereist. "Christian Schöne war immer ein verlässlicher Mann im Nationalteam", sagte Brand.

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Brand: "Im Angriff sehr wechselhaft"

Doch nicht nur mit Schöne konnte der Bundestrainer zufrieden sein, auch wenn sich seine Mannschaft vor der Pause schwertat. "Wir haben konzentriert in der Abwehr gestanden bis auf einige kleine Fehler. Im Angriff war es sehr wechselhaft", sagte der Gummersbacher zu der Leistung im ersten Abschnitt. "In der zweiten Halbzeit, als die Mazedonier müde wurden, haben wir dann einige einfache Tore gemacht."

DHB-Team holt sich Selbstvertrauen

Seine Spieler wollten sich mit dem Erfolg gegen die Mazedonier nicht lange aufhalten und dachten an die Donnerstag-Partie gegen den WM-Finalisten von 2007 aus Polen. "Wir möchten uns nicht mit einem Sieg wie heute zufriedengeben. Wir haben uns viel Selbstvertrauen geholt", sagte Spielmacher Kraus. "Uns interessiert nicht mehr, was vor zwei Jahren war. Sondern wir wollen das morgen einfach nur gewinnen." Dem stimmte der Nordhorner Glandorf zu: "Es noch mal um wichtige Punkte. Wir können das Spiel schon als Spiel der Hauptrunde sehen."

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Probleme mit Superstar Lazarov

Doch um zu gewinnen, müssen sich die Deutschen weiter steigern. Engagiert, aber mit Fehlern war die Mannschaft gegen Mazedonien ins erste Entscheidungsspiel um den Sprung in die Hauptrunde gestartet. Wie erwartet bereitete dem Titelverteidiger vor allem Mazedoniens Rückraum-As Kiril Lazarov große Probleme. Angefeuert von mehreren tausend Fans brachten die Mazedonier das deutsche Team immer wieder in Verlegenheit. In der 11. Minute warf Lazarov sein drittes Tor zur 6:3-Führung.

Gellendes Pfeifkonzert gegen das DHB-Team

Begleitet von einem gellenden Pfeifkonzert der mazedonischen Anhänger startete der Weltmeister danach seine Aufholjagd. Vor allem die Abwehr steigerte sich und attackierte die Gegenspieler energischer. Schöne verkürzte mit seinem zweiten Treffer auf 6:7 (15.) ehe Kraus beim 8:8 wieder ausglich und beim 12:11 (24.) auch für die erste Führung sorgte. Kurz vor der Pause jedoch war das DHB- Team durch zwei Zeitstrafen in personeller Unterzahl und musste noch den 13:14-Rückstand hinnehmen.

Führungswechsel nach der Pause

Nach Wiederanpfiff brachte das Rückraum-Duo Glandorf/Kraus den EM- Vierten durch jeweils zwei Treffer mit 17:15 (36.) in Führung. Der unbeschwert aufspielende Schöne baute den Vorsprung durch seine Tore vier und fünf per Konter auf 20:17 (42.) aus. Danach schwächten sich die Mazedonier selbst: Wegen eines üblen Ellenbogenschlages gegen Dominik Klein sah Lazarov in der 46. Minute Rot.

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