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Tischtennis: Timo Boll scheitert bei Danish Open vorzeitig

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Tischtennis - Danish Open, Viertelfinale  

Timo Boll scheitert vorzeitig

12.02.2010, 21:50 Uhr | sid

Timo Boll unzufrieden. (Foto: imago)Timo Boll unzufrieden. (Foto: imago) Seltene Meldung über Deutschlands Tischtennis-Heroen Timo Boll: Bei den Danish Open wurde dem 27-Jährigen ein zweitklassiger Chinese bereits im Viertelfinale zum Verhängnis. Bedeutete gleich in der Anfangsphase der WM-Vorbereitung einen herben Dämpfer. Der Tischtennis-Europameister verlor gegen den Weltranglisten-50. Zhang Jike mit 3:4. Dabei verspielte er nicht nur eine scheinbar sichere 3:1-Führung, sondern auch fünf Matchbälle.

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Sauer über verpasste Chancen

"Ich bin natürlich schon sauer, meine Chancen ausgelassen zu haben. Das ist bitter bestraft worden", sagte Boll. Der Star von Borussia Düsseldorf verlor nach dem verlorenen fünften Satz völlig seinen Rhythmus und schied weit früher als geplant aus dem mit 95.000 Euro dotierten Turnier in Frederikshavn aus. "Das war ein vermeidbarer Ausrutscher", sagte Bundestrainer Richard Prause. Aber auch einem Timo Boll könne so etwas mal passieren.

Das Doppel als Trost

Bei seinen letzten drei Pro-Tour-Starts in Salzburg, Berlin und Warschau hatte Boll jeweils den Siegerscheck kassiert. In Dänemark blieb ihm nur das Doppel-Finale mit Christian Süß gegen die Chinesen Ma Long und Xu Xin.

Ovtcharov macht kurzen Prozess

Im Gegensatz zu Boll beeindruckten seine Vereinskollegen Dimitrij Ovtcharov und Süß in den Einzeln. Ovtcharov meldete sich nach einer langen Durststrecke eindrucksvoll zurück. Der 20 Jahre alte Team-Olympiazweite ließ Zhang Chao beim 4:0 im Viertelfinale keine Chance. Der Chinesen hatte zuvor Athen-Olympiasieger Ryu Seung Min aus Südkorea besiegt. "Man muss gegen die Chinesen an seine Chance glauben. Außerdem habe ich ihn mit meiner Körpersprache beeindruckt", sagte Ovtcharov. Der frühere EM-Dritte traf im Halbfinale auf Boll-Bezwinger Zhang Jike.

Süß dringt ins Halbfinale vor

Doppel-Europameister Süß zog nach Siegen über den chinesischen Weltranglisten-Neunten Hao Shuai (4:2) und Dänemarks früheren WM-Dritten Michael Maze (4:1) ins Halbfinale ein. Dort wartete der Weltranglisten-Dritte Ma Long.

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