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Handball-WM: Haben die Schiris im Norwegen-Spiel alles richtig gemacht?

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Handball-WM - Deutschland  

Schiedsrichter Methe: "Sie haben alles richtig gemacht"

26.01.2009, 14:01 Uhr | Arne Henkes, t-online.de

Bundestrainer Brand (Mitte) will die Aktion des Schiedsrichters nicht wahr haben (Foto: imago)Bundestrainer Brand (Mitte) will die Aktion des Schiedsrichters nicht wahr haben (Foto: imago) Am Tag nach der bitteren Pleite gegen Norwegen konnte Heiner Brand wieder über die Geschehnisse nach dem Schlusspfiff lachen. Mit hochrotem Kopf und erhobener Faust war der Bundestrainer in Richtung des slowenischen Schiedsrichters Peter Ljubic gestapft und schien sich gerade noch beherrschen zu können. Nein, wirklich schlagen habe er die Zielscheibe seiner Wut nicht wollen, außerdem sei in seinem Alter "die Schlagkraft ohnehin nicht mehr so groß", wie der ehemalige Weltklasse-Abwehrspieler im ZDF-Interview süffisant gestand.

Doch auch wenn sich der Blutdruck gegenüber dem Vorabend deutlich gesenkt hatte, die Entscheidungen des slowenischen Schiedsrichter-Duos wollte er nach wie vor nicht nachvollziehen. "Sie haben uns jegliche Chance genommen, das Unentschieden zu erzielen, das uns zum Weitergekommen gereicht hätte."

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Methe: "Schiedsrichter haben alles richtig gemacht"

Schiedsrichter Reiner Methe, der zusammen mit seinem Bruder Bernd über 100 internationale Spiele geleitet hat, kann den Ärger des Bundestrainers verstehen, nimmt aber auch die gescholtenen Schiedsrichter in Schutz. "Natürlich ist es ärgerlich so zu verlieren. Allerdings haben die beiden, so wie es sich für mich darstellt, alles richtig gemacht. Bei einem Einwurf gibt es, anders als bei einem Freiwurf, keinerlei Toleranz, was den Ort der Ausführung angeht", führt der 44-jährige IHF-Schiedsrichter aus.

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Wurde deutlich angezeigt, dass ein Einwurf ausgeführt werden soll?

Veranlassung, einen Freiwurf zu pfeifen, habe es nach Ansicht Methes nicht gegeben. Norwegens Harvard Tvedten war wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff mit dem Ball in der Hand ins Seitenaus gerutscht. "Entscheidend ist, ob der Schiedsrichter deutlich angezeigt hat, dass ein Einwurf ausgeführt werden soll." Weder Aussagen der Spieler noch die nachträgliche Studie der TV-Aufzeichnungen konnten im Nachhinein Aufschluss darüber geben.

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Anhalten der Spielzeit wäre zu Ungunsten Norwegens gewesen

In der Hektik der Aufholjagd hatte Christian Schöne einen Freiwurf gut zwei Meter innerhalb des Feldes ausgeführt und nicht einen Einwurf von der Seitenlinie. Der DHB-Tross bemängelte, dass die Schiedsrichter zwei Mal eine Korrektur anordneten, aber die Zeit nicht anhielten. Auch in diesem Punkt liegen Brand und Co. nach Aussage Methes falsch. "Hätten die Schiedsrichter in dieser Situation die Zeit angehalten, hätten die Norweger allen Grund zur Klage gehabt. Ihnen wäre dann ein Nachteil dadurch entstanden, dass die deutschen Spieler den Einwurf nicht regelgerecht ausgeführt haben."

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Methe: "Mannschaft hätte den Einzug ins Halbfinale verdient"

"Eine Verkettung ungünstiger Umstände" habe laut Methe zu dem dramatischen Schlussakt in der zweiten Vorrundenpartie geführt, Schöne habe in der Hektik möglicherweise versäumt, auf eine regelgerechte Ausführung zu achten, um den Ball schnellstmöglich wieder ins Spiel zu bringen. In einem Punkt ist sich der Spitzen-Schiedsrichter aber mit dem Bundestrainer einig: "Die Mannschaft hat bisher so toll gekämpft und hätte den Einzug in das Halbfinale mehr als verdient." Nun muss ein Sieg gegen den letzten Hauptrunden-Gegner Dänemark her, um sich sicher für die Vorschlussrunde zu qualifizieren.

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