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Handball-WM: Sieben Gründe, warum Deutschland Dänemark schlägt

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Handball-WM: Deutschland vs. Dänemark  

Sieben Gründe, warum wir Dänemark schlagen

26.01.2009, 20:29 Uhr | Arne Henkes, t-online.de

Jetzt erst recht: Deutschland will ins Halbfinale. (Foto: imago)Jetzt erst recht: Deutschland will ins Halbfinale. (Foto: imago) Heiner Brand und seiner jungen Mannschaft blieb nur wenig Zeit, das turbulente Norwegen-Spiel mit all seinen dramatischen Begleiterscheinungen zu verarbeiten. Die bittere 24:25-Niederlage, die zumindest äußerst fragwürdige Regelauslegung der Schiedsrichter und das Verletzungs-Aus von Kapitän Michael Kraus. Vor dem Alles-oder-Nichts-Spiel gegen Europameister Dänemark steht der Titelverteidiger bei der Handball-Weltmeisterschaft in Kroatien mit dem Rücken zur Wand.

Doch gerade diese Situation hat im DHB-Team den Kampfgeist geweckt: "Wunder gibt es immer wieder“, verleiht Brand dem Trotz seiner Mannschaft Ausdruck, "wir haben schon in diesem Turnier so viel bewegt, auch über Willen, und unsere Einstellung. Wer uns kennt weiß, dass wir uns nicht geschlagen geben.“ t-online.de nennt sieben Gründe, warum unsere Weltmeister trotz der schlechten Voraussetzungen Dänemark schlagen und das "Wunder von Zadar“ schaffen.

Schafft das DHB-Team den Einzug ins Halbfinale? Nutzen Sie die Kommentar-Funktion am Ende des Artikels!

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1. Leidenschaft

Die neu formierte Mannschaft ist schon jetzt eine eingeschworene Einheit, bewahrte bei dem „Auswärtsspiel“ gegen die vom frenetischen Publikum angefeuerten Mazedoniern die Nerven, pushte sich zu einem deutlichen Sieg über Vizeweltmeister Polen und erkämpfte sich nach einem Sechs-Tore-Rückstand noch einen wichtigen Punkt gegen Serbien. Und auch die Dänen werden sich von der Leidenschaft ihrer Gegner überzeugen können. „Wir werden kämpfen bis zum Umfallen“, kündigte Abwehr-Boss Oliver Roggisch vorsorglich an.

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2. Unser Torhüter-Trio

Nur gegen Serbien nahmen sich die deutschen Schlussmänner eine Auszeit, ansonsten überzeugten Johannes Bitter, Carsten Lichtlein und der nachgerückte Silvio Heinevetter mit spektakulären Paraden und Nervenstärke in den entscheidenden Situationen. "Auf dieser Position sind wir perfekt aufgestellt“, sagt Torhüterlegende Wieland Schmidt zu seinen Nachfolgern. Und Schmidt muss es wissen. Der Olympiasieger von Moskau (1980) absolvierte 276 A-Länderspiele, trainierte unsere WM-Helden Henning Fritz und Johannes Bitter und auch Silvio Heinevetter profitierte vom Wissen des legendären Magdeburger Torhüters. "Silvio ist ein ganz spezieller Torhüter, er hat einen ganz eigenen Stil“, staunt sogar Schmidt. Mit seinen irren Paraden ärgerte er die Norweger, vielleicht wird das unkonventionelle Spiel des "verrückten Hundes“ (DHB-Präsident Ulrich Strombach über Heinevetter) zum entscheidenden Vorteil in der letzten Hauptrunden-Partie.

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3. Heiner Brand

Auch eine schwere Bronchitis konnte unseren Bundestrainer nicht daran hindern, seine Mannschaft im bisherigen Turnierverlauf leidenschaftlich nach vorne zu treiben. Und der Ausraster nach dem Norwegen-Spiel zeigt: Der Doppel-Weltmeister (1978 als Spieler, 2007 als Trainer) ist immer noch erfolgshungrig. Auch Kurt Klühspies glaubt, dass sein ehemaliger Zimmernachbar die entscheidenden Impulse setzen kann. "Heiner wird sich sicher etwas Nettes für die Dänen ausgedacht haben.“

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4. Teamgeist

Der Teamgeist hat die deutschen Handballer bei der WM 2007 stark gemacht und ist auch bei dem Projekt Titelverteidigung der große Faustpfand des DHB-Teams. "Unsere Mannschaft hat den besten Teamgeist, das ist die große Stärke dieser Mannschaft“, sagt auch Wieland Schmidt. Bestes Beispiel für den Geist des Teams ist der verletzte Kapitän Michael Kraus. Nach seiner Untersuchung in Deutschland kündigte Mimi an, nach Kroatien zurückzukehren zu wollen, um seine Mannschaft im Kampf um das Halbfinal-Ticket zu unterstützen. "Ich will das Team nach vorne peitschen“, sagt der WM-Held.

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5. Die starke Bank

Der Ausfall von Kraus und möglicherweise Pascal Hens schwächt die Mannschaft, keine Frage. Aber die Spieler aus der zweiten Reihe haben bewiesen, dass sie ungeachtet der fehlenden internationalen Erfahrung bei der WM ihren Mann stehen können. Der junge Spielmacher Martin Strobel, Kraftpaket Lars Kaufmann, der von einem Hirntumor genesene Jens Tiedtke und Nachrücker Christian Schöne wollen ihre Chance im Rampenlicht nutzen und Deutschland ins Halbfinale ballern: "Es ist ein ganz besonderer Ansporn, das Spiel zu gewinnen. Ich habe mich von Spiel zu Spiel gesteigert. Die Last liegt nicht allein auf meinen Schultern, sondern auf dem ganzen Team“, sagt etwa der 22-jährige Strobel und fügte an: "Wir haben es selbst in der Hand. Wenn wir gewinnen, ist alles klar.“

6. Die Jetzt-erst-Recht-Stimmung

Auch wenn sich die Mannschaft seit Montagfrüh auf das schwere Spiel gegen den Europameister vorbereitet: Das Norwegen-Spiel haben unsere Jungs nicht vergessen, gegen Dänemark wollen sie sich das holen, was ihnen ihrer Ansicht nach von den slowenischen Schiedsrichtern verweigert wurde, der Einzug in die Vorschlussrunde in Kroatiens Hauptstadt Zagreb. „Das war eine Frechheit, eine Unverschämtheit. Die wollen uns hier nicht im Halbfinale haben“, tobte Hens nach der Partie gegen Norwegen. Jetzt wollen unsere DHB-Jungs mit aller Kraft beweisen, dass sie trotz der vielen Rückschläge zu den vier besten Teams in der Welt gehören.

7. Der achte Mann

Zahlreiche deutsche Schlachtenbummler werden die DHB-Auswahl auch bei ihrem letzten Hauptrunden-Spiel in Zadar unterstützen und auch vor den Fernsehgeräten werden wieder Millionen Deutsche die Daumen drücken. Bis zu zehn Millionen Zuschauer fieberten während des Norwegen-Spiels mit Holger Glandorf und Co. mit und gegen Dänemark werden es noch mehr sein. Also Daumen drücken und auf ein mögliches Halbfinale am Donnerstag freuen!

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