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Vergleich im Prozess gegen Sinkewitz gescheitert

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Vergleich im Prozess gegen Sinkewitz gescheitert

12.02.2010, 23:03 Uhr | sid

Radprofi Patrik Sinkewitz (Foto: imago)Radprofi Patrik Sinkewitz (Foto: imago) Die Justiz-Tour geht für Rad-Profi Patrik Sinkewitz auf die Schlussetappe. Das Ziel, sich außergerichtlich mit seinem ehemaligen Sponsor Förstina zu einigen, hat der Doping-Sünder nicht erreicht.

Sinkewitz konnte sich mit dem Getränkehersteller nicht auf den angestrebten Vergleich verständigen, wie das Landgericht Fulda erklärte. "Die Bemühungen sind gescheitert. Das wurde uns kurzfristig mitgeteilt", sagte Richter Reinhard Hawran. Nun wird am 26. Februar ein Urteil verkündet.

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Förstina-Anwalt: "Wir sind leider nicht auf einen Nenner gekommen"

Förstina hatte Sinkewitz wegen arglistiger Täuschung im Zuge seiner Doping-Vergangenheit verklagt und zunächst 308.000 Euro Schadenersatz gefordert. Der 28-Jährige fährt mittlerweile für das zweitklassige tschechische Team PSK Whirlpool. Die finanziellen Vorstellungen beider Parteien hätten zu weit auseinandergelegen, sagte Förstina-Anwalt Christian Schmitt zu den geplatzten Verhandlungen: "Wir sind leider nicht auf einen Nenner gekommen."

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Förstina weicht von ürsprünglichen Forderungen ab

Förstina war im Verlauf des seit mehr als einem Jahr andauernden Rechtsstreits stark von seiner ursprünglichen Forderung abgerückt. Doch ein Vergleich von 150.000 Euro hatte der ehemalige Fahrer des T-Mobile-Teams im April 2008 bereits abgelehnt. Mit dem jüngsten Vorschlag des Gerichts, sich auf knapp 100.000 Euro zu einigen, hatten sich die Streitpartien Ende November zu Beratungen zurückgezogen, um außerhalb des Gerichts einen Kompromiss zu finden.

Sinkewitz: "Ich kann das nicht bezahlen"

Den im Januar 2004 abgeschlossenen Werbevertrag mit Sinkewitz hatte Förstina gekündigt, nachdem der Rad-Profi im Juli 2007 positiv auf Testosteron getestet worden war. Einige Zeit später hatte er sich als Kronzeuge zur Verfügung gestellt und eine einjährige Rennsperre verbüßt. Der Getränkehersteller will nun unter anderem die Kosten für eine durch den Doping-Skandal unbrauchbar gewordene Werbekampagne zurückerstattet bekommen. Zu dem Vergleichsvorschlag beim Gütetermin im April hatte Sinkewitz nach der Verhandlung bereits gesagt: "Ich kann das nicht bezahlen."

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