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1. FC Kaiserslautern: Stefan Kuntz im Interview

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1. FC Kaiserslautern  

Stefan Kuntz: "Habe meinen Platz beim FCK gefunden"

29.01.2009, 11:57 Uhr | t-online.de

Das Interview führte Julian Moering

Stefan Kuntz bringt den Erfolg zum 1. FC Kaiserslautern zurück. (Foto: imago)Stefan Kuntz bringt den Erfolg zum 1. FC Kaiserslautern zurück. (Foto: imago) Seit Stefan Kuntz beim 1. FC Kaiserslautern im April letzten Jahres an den Betzenberg zurückkehrte und das Amt des Vorstandsvorsitzenden übernahm, geht es bei den Roten Teufeln steil bergauf. Letzte Saison nur knapp dem Abstieg entgangen, klopft der FCK nun ans Tor zur Bundesliga.

Im Interview mit t-online.de spricht der Europameister, der selbst als Spieler die Meisterschale in die Pfalz holte, über sein Erfolgsgeheimnis, das Verhältnis zu Trainer Milan Sasic und das anstehende Derby gegen Mainz 05.

t-online.de: Herr Kuntz, seit Sie und Trainer Milan Sasic beim 1. FC Kaiserslautern tätig sind, spielt die Mannschaft wie ausgewechselt. Was ist das Geheimnis ihres Erfolges?
Stefan Kuntz: Die Grundlage liegt zum Teil bereits bei der Zusammenstellung des Kaders vor der Runde. Bei der Verpflichtung der zehn neuen Spieler haben wir darauf geachtet, dass diese deutsch sprechen und Erfahrungen in der ersten oder zweiten Liga haben. Dadurch konnte der oft langwierige Integrationsprozess beschleunigt werden. Nachdem wir im ersten Spiel in Mainz einen 0:3-Rückstand aufgeholt und danach Nürnberg besiegt hatten, kam Euphorie auf und die Mannschaft bekam einen Lauf.

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Sie kennen Trainer Milan Sasic noch aus gemeinsamen Tagen bei der TuS Koblenz (2005-2006). Wie eng arbeiten Sie mit ihm zusammen?
Zwischen uns herrscht ein absolutes Vertrauensverhältnis. Die Grundlage dafür haben wir in Koblenz geschaffen und die gemeinsamen Erlebnisse beim FCK haben unser Verhältnis weiter intensiviert. Ich weiß wie Milan arbeitet und was er von seinen Spielern verlangt umgekehrt weiß er, wie ich ticke.

Das Gröbste scheint abgewendet, doch finanziell ist der FCK immer noch nicht auf Rosen gebettet. Wie sind die mittelfristigen Zukunftsaussichten des Vereins?
Wir haben noch einen weiten Weg vor uns und tragen schwer an den alten Problemen. Aber uns sind die Stellschrauben bewusst und wir haben schon einiges bewegt. Jetzt müssen wir am Ball bleiben und konsequent die wichtigen strukturellen Veränderungen durchbringen.

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Das Rheinland-Pfalz-Derby steht auf dem Programm. Der zweitplatzierte FCK empfängt Spitzenreiter Mainz 05. Sehen Sie sich bereits auf Augenhöhe mit den Mainzern?
Man darf nicht vergessen, wo wir herkommen und wie knapp wir den Verein vor dem Niedergang bewahrt haben. Zudem haben wir die jüngste Mannschaft der Vorrunde gestellt - man kann also sicherlich nicht von Augenhöhe sprechen.

Wie bewerten Sie ihre Chancen im Aufstiegskampf? Wird der Aufstieg zum Saisonziel erklärt?
Hier fängt niemand an zu spinnen - wie gesagt, wir wissen wo wir herkommen. Zudem habe ich mir angewöhnt, vor dem 28. Spieltag nicht viel auf die Tabelle zu geben. Erst dann zählt es wirklich.

Die Zuschauer strömen wieder ins Fritz-Walter-Stadion. Wie gehen Sie mit der gestiegenen Erwartungshaltung der Fans und des Umfelds in der Pfalz um?
Wir gönnen es unseren Fans von Herzen: Sie sollen feiern, jubeln und träumen. Schließlich haben sie genug mitgemacht. Aber wir bleiben realistisch.

Was halten Sie davon, dass seit dieser Saison wieder eine Relegation zwischen erster und zweiter, sowie zweiter und dritter Liga ausgetragen wird?
In jedem Fall ist für zusätzliche Spannung gesorgt und für die Fans gibt es einen weiteren Höhepunkt zum Schluss. Der Abstieg ist dadurch allerdings erschwert und ebenso der Aufstieg.

Ein paar Worte zur Bundesliga: Trauen Sie es 1899 Hoffenheim zu, als zweiter Aufsteiger in der Geschichte der Bundesliga den Meistertitel zu holen?
Nein. Ich denke, dass sich die Bayern am Ende durchsetzen werden.

Bislang ist dieses Kunststück nur dem FCK im Jahr 1998 geglückt. Wie haben sie damals diese Meisterschaft aus dem fernen Bielefeld verfolgt?
Ich habe mich sehr gefreut, war aber auch sehr mit unserer schwierigen Situation bei der Arminia beschäftigt. Aber natürlich hatte ich gute Informationen, denn es waren noch viele Spieler hier, die mit mir gespielt haben.

Zum Abschluss noch eine persönliche Frage: Können Sie sich vorstellen, in nächster Zeit wieder auf den Trainerstuhl zurückzukehren? Vielleicht sogar beim FCK?
Nein. Ich habe meinen Platz gefunden und hege keinerlei Ambitionen, wieder als Trainer zu arbeiten.

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