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Kroatien stürmt ins Traumfinale gegen Frankreich

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Handball-WM  

Kroatien stürmt ins Traumfinale gegen Frankreich

30.01.2009, 22:02 Uhr | dpa

Ivan Cupic jubelt über ein Tor gegen Polen. (Foto: Reuters)Ivan Cupic jubelt über ein Tor gegen Polen. (Foto: Reuters) Gipfeltreffen im Finale der Handball-WM: Mit dem erwarteten Endspiel zwischen Gastgeber Kroatien und Olympiasieger Frankreich steuert das Turnier auf seinen Höhepunkt zu. Die Kroaten besiegten in ihrem Halbfinale in Zagreb den WM-Zweiten Polen mit 29:23 (14:13).

In der vom Magdeburger Schiedsrichter-Duo Frank Lemme/Bernd Ullrich geleiteten Partie warf vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena Zagreb Ivan Cupic (12/5) die meisten Tore für Kroatien. Mariusz Jurasik (6) traf am besten für Polen.

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Frankreich nimmt den dritten WM-Titel ins Visier

Frankreich zog durch ein ungefährdetes 27:22 (16:11) gegen den teilweise hilflosen Europameister Dänemark zum ersten Mal seit acht Jahren wieder in ein WM-Finale ein. Bei der Heim-WM 2001 hatte die Mannschaft von Trainer Claude Onesta den zweiten Titel nach 1995 gewonnen. Vor 12.000 Zuschauern in der ausverkauften Spaladium Arena von Split warfen Luc Abalo (7) für Frankreich und Klaus Bruun Jörgensen (5) für Dänemark die meisten Tore. Abalo sah in der 54. Minute wegen Unsportlichkeit die Rote Karte.

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Kroatien dreht in der zweiten Hälfte auf

Schon Stunden vor dem Halbfinale war Zagreb im Handball-Fieber. In der Stadt wurden die Landesfahnen geschwenkt, die traditionellen rot-weiß karierten Trikots bestimmten das Stadtbild. Von der stimmungsvollen Kulisse in der Halle beflügelt, aber zunächst ohne ihren angeschlagenen Star Ivano Balic, startete der Gastgeber mit 8:4 (14.). Er kam, als das kroatische Angriffsspiel stockte, konnte aber auch keine Impulse setzen und wurde beim 13:13 (29.) wieder ausgetauscht. Erst nach der Pause drehte der EM-Zweite auf und zog auf 25:16 (47.) vorentscheidend davon.

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Rot für Abalo

Die Franzosen feierten sich nach vollbrachtem Werk mit blau-rot-weißen Kronen aus Luftballons. Nur rund eine Viertelstunde benötigte der Olympiasieger, um die Dänen beim 9:7 (17.) mit zwei Toren auf Distanz zu bringen. Mit einem Zwischenspurt setzten sich die Mannen um den Kieler Rückraum-Star Nikola Karabatic von 11:9 (25.) auf 15:9 (29.) ab. Nach der Pause dann erhöhte Frankreich auf 18:11 (36.) durch Abalo, der in der 54. Minute vom Feld gestellt wurde, nachdem er vom Siebenmeter-Punkt den dänischen Schlussmann Niklas Landin mit einem Kopftreffer ausknockte.

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