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Handball-WM: Frankreich reißt Kroatien aus allen Träumen

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Handball-WM - Finale  

Frankreich reißt Kroatien aus allen Träumen

01.02.2009, 18:48 Uhr | dpa

Verbissener Kampf: Guillaume Gille (li.) versucht Kroatiens Igor Vori zu stoppen. (Foto: Reuters)Verbissener Kampf: Guillaume Gille (li.) versucht Kroatiens Igor Vori zu stoppen. (Foto: Reuters) Frankreich ist der Nachfolger von Deutschland als Handball-Weltmeister. In einem packenden Endspiel setzten sich die Franzosen in Zagreb am Ende deutlich mit 24:19 (11:12) gegen Gastgeber Kroatien durch. Zuvor hatte sich Polen mit einem 31:23 (14:11) gegen Dänemark Rang drei gesichert.

Beim dritten WM-Erfolg nach 1995 und 2001 war Michael Guigou mit zehn Toren bester Werfer für die Franzosen. Den Kroaten blieb dagegen zum insgesamt dritten Mal nur Silber. Immerhin über ein bisschen weltmeisterlichen Glanz darf sich auch die Bundesliga freuen: Welthandballer Nikola Karabatic, Torwart Thierry Omeyer (beide THW Kiel) und Regisseur Guillaume Gille (HSV Hamburg) spielen für deutsche Klubs.

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Gegenstände fliegen aufs Parkett

Frankreich setzte sich nicht nur gegen das kroatische Team, sondern auch gegen eine rot-weiße Wand von 15.000 frenetischen Fans durch. 150.000 Karten hätten verkauft werden können, bis zu 800 Euro kosteten die Tickets auf dem Schwarzmarkt. Doch nachdem die kroatischen Anhänger nach dem Halbfinalerfolg über Polen die Nacht zum Tag gemacht hatten, gingen die riesigen Erwartungen diesmal nicht in Erfüllung und die enttäuschten Fans warfen am Ende Gegenstände aufs Feld.

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Kroatien geht die Luft aus

Die Vorentscheidung fiel fünf Minuten vor dem Ende, als der frühere Gummersbacher Daniel Narcisse mit seinem Tor zum 21:18 erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung für die Franzosen besorgte. Die Kroaten blieben in dieser Phase dagegen acht Minuten lang ohne eigenen Treffer.

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Torhüter dominieren

Das Traumfinale war weniger ein spielerischer Höhepunkt als ein zähes Ringen. Die Abwehrreihen gingen konzentriert und kompromisslos zur Sache, und dahinter zeigten auch die Torhüter Thierry Omeyer bei den Franzosen sowie Mirko Alilovic und Venio Losert bei den Kroaten viele Glanzparaden.

Erinnerungen ans olympische Halbfinale

Zwar legten die Kroaten immer wieder den Führungstreffer vor und konnten sich in der 32. Minute durch Blazenko Lackovic erstmals auf zwei Tore absetzen (13:11), doch die erfahrenen Franzosen um den treffsicheren Daniel Narcisse ließen sich nicht abschütteln und hielten die Partie offen - und hatten am Ende wie schon im olympischen Halbfinale von Peking 2008 (25:23) die Nase vorn.

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