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Schwimmen: Michael Phelps gesteht Drogenkonsum

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Schwimmen  

Hat Michael Phelps Drogen konsumiert?

12.02.2010, 22:30 Uhr | dpa

Michael Phelps bedauert sein Verhalten. (Foto: imago)Michael Phelps bedauert sein Verhalten. (Foto: imago) Das goldene Image von US-Schwimmstar Michael Phelps hat einen Kratzer abbekommen. Der 14-malige Olympiasieger hat eingeräumt, an einer Wasserpfeife gezogen zu haben. Ob er mit der sogenannten Bong Drogen konsumiert hat, ließ der Olympiasieger offen und gab in einer Stellungnahme lediglich ein "bedauerliches Verhalten" zu, das ein "schlechtes Urteilsvermögen" gezeigt habe.

Gleichzeitig bestätigte der 23-Jährige die Echtheit des Fotos, auf dem er beim Inhalieren mit einer gläsernen Wasserpfeife zu sehen ist. Nach Angaben der Zeitung soll das Bild am 6. November 2008 bei einer Feier an der Universität South Carolina aufgenommen worden sein.

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Phelps: "Wird nicht mehr passieren"

"Trotz meiner Erfolge im Becken habe ich unangemessen agiert, nicht so, wie man es von mir erwarten kann. Das tut mir leid. Ich verspreche meinen Fans und der Öffentlichkeit, dass so etwas nie wieder passieren wird", sagte Phelps, der bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking acht Goldmedaillen gewonnen und damit den Rekord von Mark Spitz aus dem Jahr 1972 (7) verbessert hatte. Mit insgesamt 14 Olympiasiegen ist er der erfolgreichste Sportler.

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Die Konsequenzen sind noch unklar

Sollten Drogen in der Pfeife gewesen sein, sind die Folgen für Phelps noch unklar. Cannabis steht auf der Doping-Liste. In der Vergangenheit wurden Sportler bereits wegen Cannabis-Konsums gesperrt, allerdings nur, nachdem die Substanz bei Doping-Tests festgestellt worden war. Phelps war nie positiv auf verbotene Mittel getestet worden. Im November 2004 war Phelps wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet und zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

Keine Wettkämpfe mehr seit Olympia

Seit den olympischen Schwimm-Wettkämpfen im August hat Phelps keine Wettbewerbe mehr bestritten. Erst vor einigen Wochen hatte er wieder mit dem Training begonnen und bekannt, wie schwer ihm die Einheiten fielen. Der Star von Peking schloss millionenschwere Werbeverträge ab und hatte zahlreiche öffentliche Auftritte. Die Schwimm-WM im Juli in Rom will Phelps nur mit einem reduzierten Wettkampf-Programm angehen. Erst vor Kurzem hatte er sein Karriereende nach den Olympischen Spielen 2012 in London angekündigt. Sein erster Wettkampf nach Peking war für Anfang März in Austin/Texas geplant.

Teamkollegen bleiben gelassen

Phelps Teamkollegen reagierten gelassen. "Alles, was man tut, wird wahrgenommen. Ich denke, das ist der Preis für 14 Goldmedaillen", sagte Dara Torres. Sein Staffel-Kollege Jason Lezak sagte: "Falls meine Frau und ich ihm helfen können, werden wir das tun. Ich denke, er wird daran wachsen und ein besserer Mensch werden."

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