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FC Bayern München - Borussia Dortmund: Klose wird zum Matchwinner

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FC Bayern München - Borussia Dortmund  

Klose schießt den FC Bayern zum Sieg

08.02.2009, 20:00 Uhr | sid, dpa

Owomoyela (li.) attackiert Ribéry. (Foto: AP)Owomoyela (li.) attackiert Ribéry. (Foto: AP)Miroslav Klose hat den FC Bayern München nach den Patzern der Titel-Konkurrenten zum großen Gewinner des 19. Spieltags in der Fußball-Bundesliga gemacht. Nach zahlreichen vergebenen Chancen traf der Nationalstürmer mit seinem Doppelpack in der 87. und 90. Minute zum 3:1 (1:1)-Sieg gegen Borussia Dortmund, mit dem sich der deutsche Meister wieder zum ersten Verfolger von Tabellenführer 1899 Hoffenheim aufschwang.

Nach dem frühen Rückstand durch Nelson Valdez (2.) war den Münchnern vor 69.000 Zuschauern in der Allianz-Arena durch den starken Ze Roberto (24.) zunächst nur der Ausgleich gelungen. Die Bayern scheiterten lange Zeit an ihrer Abschlussschwäche und dem glänzend aufgelegten Roman Weidenfeller im Dortmunder Tor.

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Klose "Es war ein guter Spieltag für uns"

"Es war ein guter Spieltag für uns. Wichtiger als meine Tore war es, dieses Spiel zu gewinnen», sagte Matchwinner Klose, der auch seinen Trainer Jürgen Klinsmann glücklich stimmte. "Aufgrund des frühen Gegentores mussten wir erstmal nachlegen. Wir hatten genügend Torchancen, aber am Ende hat es doch noch gereicht. Die Jungs haben sich bemüht. Diese Chancen habe ich auch ausgelassen. Das sind ganz normale Spiele. Das ist eine Kopfsache, manchmal gehen fünf auf einmal rein, manchmal zehn nicht. Jetzt sind wir sehr, sehr zufrieden", sagte Trainer Jürgen Klinsmann

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Valdez überrascht die Bayern

Die Bayern boten eine Halbzeit lang Hochgeschwindigkeitsfußball, dem die Borussen nur wenig entgegenzusetzen hatten. Überragende Antreiber im Spiel waren der Brasilianer Ze Roberto und Franck Ribéry. Die Begegnung vor ausverkauften Rängen hatte mit einem Dortmunder Paukenschlag begonnen. Nach einem Pass von Tinga in die Spitze rutschte Martin Demichelis aus und Valdez hatte plötzlich freie Bahn zum Tor. Nach gerade einmal 83 Sekunden traf der Angreifer zum 0:1. Die Bayern antworteten auf den unerwarteten Rückstand mit wütenden Attacken und zwei Großchancen von Klose. Zunächst holte der starke Weidenfeller im BVB-Tor einen Kopfball reaktionsschnell aus der Ecke (17.), dann rettete er reflexartig gegen den Nationalstürmer (20.).

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Ze Roberto trifft zum umstrittenen Ausgleich

Folgerichtig gelang den Münchnern Mitte der ersten Halbzeit der längst verdiente Ausgleich. Als Weidenfeller einen harten Flachschuss von Ribéry nicht festhalten konnte, staubte der Brasilianer Ze Roberto aus abseitsverdächtiger Position ab. Weniger Glück im Abschluss hatte Luca Toni, der in Felipe Santana einen unerbittlichen Bewacher hatte und mit zwei Kopfbällen das Ziel knapp verfehlte (22./26.). Den Rest entschärfte Teufelskerl Weidenfeller. Der Schlussmann der Dortmunder, die nach selbstbewussten Beginn unter dem zunehmendem Druck der Bayern kaum noch Zeit zur Entlastung fanden, verhinderte gegen Klose (27.), Ze Roberto (44.) und Ribéry (45.) einen deutlichen Rückstand für seine Mannschaft bis zur Pause.

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Kringe verpasst die Führung

Den Bayern gelang es nicht, den Schwung in die zweiten 45 Minuten mitzunehmen. Zwar blieb die Elf von Jürgen Klinsmann tonangebend, doch die großen Chancen blieben zunächst aus. Auf der Gegenseite deutete auch der BVB wieder Torgefährlichkeit an. Das Gäste-Team befreite sich vom Dauerdruck und Nuri Sahin zwang Bayern-Keeper Michael Rensing zu seiner ersten Parade im ganzen Spiel (51.). Kapitän Florian Kringe vergab wenig später per Kopf eine sogenannte hundertprozentige (62.). In der Schlussphase nahmen die Hausherren das Heft wieder in die Hand. Das Engagement wurde schließlich durch den Doppelpack von Miroslav Klose belohnt.

Boateng leistet sich einen Fehltritt

Ein sportjuristisches Nachspiel droht derweil BVB-Abwehrspieler Kevin Boateng, der sich einen von Schiedsrichter Michael Kempter nicht geahndeten Tritt gegen den am Boden liegenden Klose leistete. "Eine Schweinerei", kommentierte Franz Beckenbauer die Szene aus der 25. Minute im Sender "Premiere".

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