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Formel 1: Amerikaner planen neues Team für 2010

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Rund um den Rennzirkus  

US-Amerikaner planen neues Team für 2010

05.02.2009, 08:54 Uhr

Ab 2010 in der Formel 1? Das neue USF1-Team (Logo: USF1.com)Ab 2010 in der Formel 1? Das neue USF1-Team (Logo: USF1.com)In den vergangenen Wochen versorgte die Formel 1 ihre Fans nicht gerade mit freudigen Nachrichten. Ein strenger Sparkurs, der Rückzug von Honda - so oder so ähnlich lauteten die Schlagzeilen rund um die Königsklasse des Motorsports. Ausgerechnet aus den USA, dem Auslöser der weltweiten Finanzkrise, kommt jetzt der Silberstreif am Horizont. Unter dem Namen USF1 soll 2010 ein neues Team an den Start gehen.

"Ich finde das eine tolle Sache. In diesen Zeiten ist das eine gute Nachricht", zeigte sich Formel-1-Experte Hans-Joachim Stuck begeistert. "Für die Formel 1 wäre ein amerikanisches Team eine tolle Geschichte. Es ist auch für andere ein tolles Zeichen, dass sie sich vielleicht auch überlegen, einzusteigen. Und es würde den Stellenwert der Formel 1 in den USA wieder stärken. Was wäre die Formel 1 ohne ein Rennen in Amerika?"

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Erste Gespräche mit Honda-Vertretern

Bereits im vergangenen Sommer kamen Gerüchte auf, wonach mittelfristig ein neues Team in die Formel 1 einsteigen könnte. Angeblich sollen im Vorfeld des Grand Prix von Kanada erste Gespräche zwischen den Projektinitiatoren und Honda-Vertretern stattgefunden haben, doch die Kontakte schliefen sehr bald wieder ein. Das bedeutete jedoch noch lange nicht das Ende des Vorhabens.

Projekt unter dem Motto "Made in America"

Hinter dem geplanten Team stehen die Motorsportexperten Ken Anderson und Peter Windsor. Angeblich soll Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone bereits informiert sein und den beiden grünes Licht gegeben haben. Das Team steht ganz unter dem Motto "Made in America": Das Hauptquartier wird inmitten der NASCAR-Hochburg Charlotte im US-Bundestaat North Carolina errichtet und soll zudem eine operative Niederlassung im spanischen Bilbao erhalten.

Kommen wieder US-Boys in die Formel 1?

Ziel des Projekts ist, amerikanische Technologie und langfristig auch amerikanische Fahrer in die Königsklasse zu bringen. Das hat es seit Dan Gurneys Eagle von 1967 nicht mehr gegeben. Letzter US-Boy in der Formel 1 war Scott Speed, der 2006 und 2007 28 Grands Prix für Toro Rosso bestritten hat und heute für Red Bull NASCAR fährt. Letzter amerikanischer Weltmeister war der legendäre Mario Andretti im Jahr 1978. Davor krönte sich Phil Hill 1961 zum Champion.

Große Erfolge in der IndyCar-Serie

Anderson ist in Fachkreisen kein unbeschriebenes Blatt. Zuletzt als Technischer Direktor beim NASCAR-Team Haas/CNC aktiv, kann er auch Formel-1-Erfahrung vorweisen. 1989 und 1990 war er als einer der leitenden Ingenieure bei Ligier beziehungsweise Onyx aktiv. Seine größten Erfolge feierte er als Designer in der IndyCar-Serie - nicht weniger als fünf Indy-500-Triumphe und vier IRL-Titel gehen auf sein Konto.

Vom Journalisten zum Teammanager

Sein Partner Windsor ist sowieso ein Formel-1-Urgestein: Neben seiner Tätigkeit als Journalist betreute er schon Größen wie Nigel Mansell und Carlos Reutemann, ehe er später für John Barnards britisches Ferrari-Designbüro und als Teammanager für Frank Williams arbeitete. Derzeit ist er Direktor der von ihm selbst gegründeten Firma Fifty-Four Nine, die Fahrer aus der Formel 1, der GP2 und der Formel 3 managt.

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