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Michael Phelps gesperrt: Schwimmer stolpert über Wasserpfeifen-Affäre

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Schwimmen  

Phelps für drei Monate gesperrt

12.02.2010, 22:30 Uhr | dpa

Michael Phelps darf drei Monate an keinen Wettkämpfen teilnehmen. (Foto: imago)Michael Phelps darf drei Monate an keinen Wettkämpfen teilnehmen. (Foto: imago) Der US-Schwimmverband hat den 14-fachen Olympiasieger Michael Phelps wegen der Wasserpfeifen-Affäre für drei Monate gesperrt. Wie der US-Nachrichtensender CNN weiter berichtete, werde Phelps in dieser Zeit auch keine finanzielle Unterstützung erhalten.

Phelps habe zwar keine Anti-Doping-Regel verletzt, jedoch habe der achtmalige Goldmedaillengewinner der Olympischen Sommerspiele von Peking viele Menschen enttäuscht. Der Schwimmstar entschuldigte sich für "sein Fehlverhalten", einen möglichen Konsum von Marihuana hat er bisher aber nicht eingeräumt.

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Sponsor verlängert Vertrag nicht

Zuvor hatte Kellogg Co. mitgeteilt, der Vertrag mit Phelps werde nicht verlängert. Eine Sprecherin des Nahrungsmittelkonzerns sagte, das Verhalten passe nicht zum Image von Kellogg. Der Vertrag läuft Ende Februar aus. Das britische Boulevard-Blatt "News of the World" hatte ihn mit einer Wasserpfeife am Mund abgebildet. Ein Verlust seiner acht Goldmedaillen von Peking droht Phelps allerdings nicht. Insgesamt hat Phelps bisher bei olympischen Spielen 14 Mal Gold geholt und ist damit der erfolgreichste Athlet der olympischen Geschichte.

Millionen-Verluste drohen

Im Dezember 2004 hatte ein US-Gericht Phelps zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt, weil er alkoholisiert am Steuer seines Wagens erwischt wurde. Die Sponsoren hatten damals seine Reue akzeptiert. Nach der neuerlichen unrühmlichen Episode muss er nun mit Millionen-Verlusten rechnen. Zwei Top-Sponsoren (Speedo, Omega) bekannten sich indes bereits zum weiteren Engagement mit ihm und werteten seine Erklärung als positives Zeichen.

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Ronaldo zeigt Verständnis für Phelps

Verständnis für Phelps äußerte Brasiliens Fußballstar Ronaldo. Der 32-Jährige vermutet hinter den "Schnüffeleien" im privaten Leben der Sportler einen Kampf um Auflage und Einschaltquoten. "Die Leute kaufen diese Nachrichten. Nicht, weil ich als Person gut, schön oder gestanden bin, sondern weil ich Weltmeister wurde und viele Tore geschossen habe", sagte Ronaldo. Der Brasilianer hatte 2008 mit einer Transvestiten-Affäre und einem ausschweifenden Badeurlaub auf Ibiza für Schlagzeilen gesorgt und musste zuletzt Kritik wegen eines Diskobesuchs einstecken.

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