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FC Bayern München: "Schwalbenkönig" Luca Toni unter Anklage

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FC Bayern München  

Unter Anklage: "Schwalbenkönig" Luca Toni

07.02.2009, 10:06 Uhr | t-online.de

Kompromisslos: Dortmunds Verteidiger Neven Subotic (re.) grätscht unter Beobachtung seines Teamkollegen Jakub Blaszczykowski (li., Nummer 16) Bayerns Torjäger Luca Toni um. (Foto: imago)Kompromisslos: Dortmunds Verteidiger Neven Subotic (re.) grätscht unter Beobachtung seines Teamkollegen Jakub Blaszczykowski (li., Nummer 16) Bayerns Torjäger Luca Toni um. (Foto: imago) Dortmunds Jung-Verteidiger Neven Subotic kündigte in der "Sport-Bild" an, ihn im morgigen Topspiel (ab 16.45 im t-online.de Live-Ticker) notfalls einfach umzugrätschen - nur zwei Wochen, nachdem Stuttgarts Nationalverteidiger Serdar Tasci sich über Luca Tonis Fallsucht beschwert hatte. Bayerns Torschützenkönig hat eine zweite Seite, jenseits seiner Extraklasse. Nur Hamburgs David Jarolim erhielt von den Gegnern in Sachen "Schwalbenkönig" mehr Stimmen.

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Bald bei 200 Ligatoren

Dem Erfolgreichen sind viele Neider: Das gilt für den Rekordmeister aus München allgemein und für seinen italienischen Ausnahmeangreifer besonders. Alleine in der Bundesliga steht Toni nach anderthalb Jahren bei sagenhaften 33 Toren aus 45 Partien. Nur noch fünf Erfolgserlebnisse fehlen dem Nationalspieler, um seit seinem Debüt in Modena vor 15 Jahren auf insgesamt 200 Ligatore zu kommen.

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Clever oder link?

Die erzielt man nicht im Fallen, und doch ist Toni nicht nur ein brandgefährlicher Stürmer mit Durchsetzungsvermögen, sondern einfach auch Italiener: ausgebufft, clever, mit allen Wassern gewaschen. Soweit die positiv-verharmlosende Konnotation seiner Eigenschaften, die auch einfach als link bezeichnet werden könnten. Immer mehr Bundesligaverteidiger, die es 90 Minuten lang hautnah mit dem 31-Jährigen zu tun haben, klagen jedoch, klagen an. Tonis Tendenz, schon auf leichte Berührungen mit unnachahmlich theatralischem Zu-Boden-sinken zu reagieren, scheint zuzunehmen. Zumindest, wenn man Tasci und Subotic glaubt.

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In allerbester Gesellschaft

"Trotz seines starken Körpers", legte der Dortmunder Manndecker in der "Bild" rechtzeitig vor der direkten Konfrontation auf dem Rasen nach, "fällt keiner so schnell wie Toni. Und meistens fallen die Schiedsrichter noch darauf herein." So wie einst auf Dortmunds Andreas Möller, dessen einstigen Mannschaftskollegen Frank Mill, auf Karlsruhes Sergej Kirjakow oder Uerdingens Peter Loontiens: Männer, die ebenfalls den schlechten Ruf genossen, Meister der gekonnten Täuschung zu sein.

Auch Deutsche fallen grundlos

"Wenn einer unbedingt in die Zeitung will", konterte Toni in der "Bild" die Vorwürfe, "soll er was Positives leisten und nicht schlecht über andere reden!" Er täte dies auch nicht, wenn er sein Gegenüber nicht kenne. "Das würde ich nie machen, das ist wohl Mentalitätssache." So wie das Fallen hier zu Lande als Mentalitätssache der Italiener verpönt ist: "Dieser schlechte Ruf ist nicht ganz gerecht", meinte Toni schon vor dem 5:1 im Pokal in Stuttgart. Er habe bereits genügend deutsche Schwalben erlebt.

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In Hamburg um ein reguläres Tor gebracht

Nicht nur in Stuttgart traf Toni und verdiente sich mit zwei zusätzlichen Torvorlagen eine Bestnote. Das 0:1 in Hamburg zum Rückrundenauftakt der Bundesliga war seine erste Liga-Partie seit dem achten Spieltag (1:0 in Karlsruhe), in der der Weltmeister leer ausging. Nach einer Verletzungspause zwischen dem neunten und elften Spieltag hatte Toni ab dem zwölften sechs Mal nacheinander immer eingenetzt. Und in Hamburg auch, hätte nicht der Linienrichter seinen Zweikampf gegen HSV-Verteidiger Bastian Reinhardt unberechtigterweise als Foul Tonis gewertet. Im Gegenteil: Der Bayern-Stürmer wurde am Trikot gezogen. Fiel er? Nein. Er suchte konsequent den Abschluss und traf. Wenngleich sein vermeintlicher zehnter Saisontreffer in keiner Statistik verzeichnet ist.

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