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Bundesliga-Kommentar: Schlaf gut, Werder Bremen!

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Werder Bremen  

Schlaf gut, Werder Bremen!

07.02.2009, 21:15 Uhr | Julian Moering, t-online.de

Ein Kommentar von Julian Moering

Torsten Frings als Sinnbild für die Werder-Krise. (Foto: Reuters)Torsten Frings als Sinnbild für die Werder-Krise. (Foto: Reuters) Wo sind nur all die schönen Werder-Momente hin? Das Team, das uns in den letzten Jahren regelmäßig mit Auftritten zwischen Genie und Wahnsinn begeisterte, steckt bis zum Hals in der Krise. Nach der Pleite auf Schalke rangiert der Vize-Meister auf Platz zehn der Tabelle, der Kontakt zu den Europapokalplätzen ist endgültig abgerissen.

Die Frage nach dem Trainer stellt sich bei Werder standesgemäß nicht, doch immer nur die Ruhe zu bewahren, könnte sich in dieser Situation als Fehler herausstellen. Im zehnten Jahr von Thomas Schaaf offenbaren sich deutliche Abnutzungserscheinungen. Wenn sich nichts ändert, ändert sich nichts.

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Der Zauber ist verflogen

Konnte sich Werder in der Hinrunde noch oft genug hinter den Leistungen des Zauber-Duos Diego und Claudio Pizarro verstecken, deckt das Fehlen des Kreativen und des Vollstreckers die hausgemachten Probleme schonungslos auf. Eine Grundordnung auf dem Platz ist nicht zu erkennen, Laufwege sind nicht aufeinander abgestimmt, genau so wenig wie die anfällige Viererkette in der Abwehr. Deutliche Zeichen, dass der Trainer seine Vorstellungen nicht mehr auf die Mannschaft übertragen kann.

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Schaaf wiegt Werder in den Schlaf

Seit Jahren folgen die Übungseinheiten von Schaaf dem immergleichen Prinzip, im Ablauf variiert er kaum. Fast scheint es so, als habe er sein Team mit dieser Taktik in einen sanften Schlaf gewiegt. Nun findet er die Mittel nicht, es wieder aufzuwecken. Ergebnis dieses Umstands sind solch emotionslose Auftritte wie auf Schalke oder zuletzt gegen Bielefeld.

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An falscher Stelle investiert

Impulse durch namhafte Verstärkungen in der Winterpause blieben aus. Schuld ist auch das fehlende Geld: zwar hat der Klub in letzter Zeit viel eingenommen, doch fast alles wurde investiert, um Leistungsträger wie Diego, Fritz oder Frings zu halten, die Personalkosten sollen 50 Millionen Euro im Jahr betragen. Außerdem wird das Stadion für 60 Millionen umgebaut. Investitionen, die sich in dieser Phase nicht auszahlen. Manager Klaus Allofs muss sich vorwerfen lassen, nicht genug Geld in die Weiterentwicklung der Mannschaft gesteckt zu haben. Es muss etwas passieren in Bremen, sonst droht all das, was man sich erarbeitet hat, in kürzester Zeit in der Weser zu versinken.

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