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Amerikanisches Team will 2010 durchstarten

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Amerikanisches Team will 2010 durchstarten

09.02.2009, 16:58 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

Ab 2010 in der Formel 1? Das neue USF1-Team (Logo: USF1.com)Ab 2010 in der Formel 1? Das neue USF1-Team (Logo: USF1.com)Die Rückkehr eines amerikanischen Motorsportteams in die Formel 1 rückt näher. Teamchef Ken Anderson bestätigte dem "Charlotte Observer" entsprechende Berichte. "95 Prozent von dem, was sie gelesen haben sind wahr." Mit seinem Partner Peter Windsor will er bereits ab der Saison 2010 eine Mannschaft an den Start bringen. Eine Übernahme des Honda-Teams soll es aber nicht geben.

"Größte TV-Attraktion auf der ganzen Welt"

Als Fahrer hat Anderson insbesondere US-Boys im Visier. "Nicht viele Leute hier wissen, dass talentierte Amerikaner in Europa in Nachwuchsserien gute Ergebnisse einfahren", sagte er. Die finanziellen Risiken seien überschaubar. "Alle Sponsoren der anderen Teams wollen hier präsent sein und amerikanische Firmen agieren immer mehr weltweit." Deshalb sei die Königsklasse des Motorsports ein guter Werbeträger. Denn schließlich sei die Formel 1 "die größte TV-Attraktion auf der ganzen Welt".

Windkanalzeiten angeblich schon gebucht

Das Team soll von den USA aus geführt werden. "Wir sehen uns gerade ein paar Gebäude in Charlotte an", so Anderson. Angeblich plant USF1 eine Kooperation mit der Clemson-Universität, an der viele Aerodynamikspezialisten tätig sind. Das Team habe zudem bereits Zeit im hochmodernen Windshear-Windkanal gebucht, an dem Anderson beteiligt ist. In der räumlichen Distanz zwischen Charlotte und Europa, wo die meisten Rennen ausgetragen werden, sieht Anderson kein Problem. Chassis, Bremssysteme, Computerteile und die Software werden eh in den USA hergestellt oder von Firmen, die in Nordamerika ihren Sitz haben.

Zahlreiche Erfolge in Nordamerika

Anderson ist in Fachkreisen kein unbeschriebenes Blatt. Zuletzt als Technischer Direktor beim NASCAR-Team Haas/CNC aktiv, kann er auch Formel-1-Erfahrung vorweisen. 1989 und 1990 war er als einer der leitenden Ingenieure bei Ligier beziehungsweise Onyx aktiv. Seine größten Erfolge feierte er als Designer in der IndyCar-Serie - nicht weniger als fünf Indy-500-Triumphe und vier Titel in der Indy Racing League gehen auf sein Konto.

Schon für Ferrari gearbeitet

Sein Partner Windsor ist ein Formel-1-Urgestein: Neben seiner Tätigkeit als Journalist betreute er schon Größen wie Nigel Mansell und Carlos Reutemann, ehe er später für John Barnards britisches Ferrari-Designbüro und als Teammanager für Frank Williams arbeitete. Derzeit ist er Direktor der von ihm selbst gegründeten Firma Fifty-Four Nine, die Fahrer aus der Formel 1, der GP2 und der Formel 3 managt.

Mosley warnt vor den Kosten

Max Mosley würde den Einstieg eines US-Teams begrüßen. Er bezeichnete Anderson und Windsor als "seriöse Interessenten". Allerdings warnte der Präsident des Automobilweltverbands vor zu großen Erwartungen an USF1. "Die Kosten müssen weiter fallen, damit solche Teams konkurrenzfähig sind", sagte Mosley.

Wieder Rennen in den Nordamerika?

Mit USF1 käme die Formel 1 sicher einer Rückkehr nach Nordamerika näher. "Von der sportlichen Sicht aus gesehen, sollten wir dort vertreten sein", sagte Mosley. Ob solche Pläne allerdings auch wirtschaftlich sinnvoll sind, könne er nicht sagen. Der Große Preis von Kanada ist für 2009 aus dem Kalender gestrichen worden, da die Organisatoren ihre Schulden bei Formel-1-Boss Bernie Ecclestone nicht bezahlt haben. In den USA drehte die Königklasse des Motorsports 2007 ihre letzten Runden.

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