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Borussia Mönchengladbach: Marko Marin wiederholt seine Kritik an Hans Meyer

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Borussia Mönchengladbach  

Marin legt nach: "Ich kann nicht zufrieden sein"

11.02.2009, 09:45 Uhr | sid, t-online.de

Auch Marko Marin hat unter Trainer Meyer einen schweren Stand (Foto: imago)Auch Marko Marin hat unter Trainer Meyer einen schweren Stand (Foto: imago) Das Chaos bei Borussia Mönchengladbach geht weiter. Nach der Aufregung nach dem Protestschreiben der Mannschaft gegen die rüden Umgangsformen von Trainer Hans Meyer und die Degradierung von sieben Spielern durch den Coach wiederholte Nationalspieler Marko Marin vor dem Länderspiel heute Abend gegen Norwegen (ab 20.30 Uhr im Live-Ticker) seine Unzufriedenheit.

"Mit der jetzigen Situation kann ich nicht zufrieden sein. Ich spiele nicht regelmäßig und werde eben oft vom Trainer kritisiert", klagte der 19 Jahre alte Nationalspieler. Seine Auswechslung am vergangenen Samstag gegen 1899 Hoffenheim (1:1) habe er nicht verstanden.

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Bestätigung in der Nationalmannschaft

"Irgendwie hat er seine Gründe, vielleicht werde ich sie noch erfahren", sagte Marin über Meyer und freute sich über seinen derzeitigen Aufenthalt bei der Nationalmannschaft: "Hier kann ich schon vom Alltag abschalten. Der Bundestrainer hat mir auf jeden Fall gesagt, dass ich wichtig für sein Spiel bin. Er glaubt an mich. Das ist schon super, wenn man so das Vertrauen des Trainers spürt." Löw riet Marin indes, sich "mit Haut und Haaren auf Gladbach und den Abstiegskampf zu konzentrieren". Eine Offerte des Hamburger SV für den Dribbelkünstler hatten die Gladbacher in der Winterpause abgelehnt.

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Neuville und Paauwe verfassten den Brief

Wie jetzt bekannt wurde, überreichte der inzwischen abgesetzte Kapitän Oliver Neuville Gladbachs Präsident Rolf Königs am 17. Januar den Protestbrief, den er nach Informationen des "Express" zusammen mit dem ebenfalls degradierten Patrick Paauwe bei einem Trainingslager auf Gran Canaria verfasst hatte.

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"Wir wollten Hintergründe erfahren"

"Wir wollten mit diesem Brief unsere Solidarität mit den betroffenen Spielern zeigen. Wir haben als Mannschaft immer gut zusammengehalten. Es hätte ja jeden von uns erwischen können", sagte neue Kapitän Filip Daems der "Bild"-Zeitung. Später relativierte der Belgier auf der Vereins-Homepage: "Es ging einfach darum, dass wir ein paar Hintergründe zu den personellen Entscheidungen erfahren wollten, die der Klub Ende der Hinrunde getroffen hatte. Für mich war das Thema damit erledigt."

Eberl: Sache ist längst ausgestanden

Sportdirektor Max Eberl bestätigte den Vorgang, zeigte sich jedoch "traurig darüber, dass eine Sache, die wir längst abgearbeitet hatten, jetzt an die Öffentlichkeit kommt. Wir haben den Brief sehr ernst genommen, haben den Spielern die angesprochenen Dinge erklärt", sagte Eberl. Nach Übergabe des Briefes durch Neuville habe Meyer die Mannschaft sogar "in Schutz genommen".

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Maulwurf droht fristlose Kündigung

Am Dienstagabend legte Eberl im DSF nach und drohte dem "Maulwurf" in der Mannschaft: "Dass etwas mannschaftsinternes an die Öffentlichkeit kommt, ist böswillig, und man muss unterstellen, dass dies jemand absichtlich macht, um uns zu schaden. Wenn wir den Spieler oder wer auch immer es in die Öffentlichkeit getragen hat, herausfinden würden, würden wir natürlich fristlos kündigen - ganz klar."

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Königs schweigt

Meyer hatte in der Winterpause sieben Spieler, darunter auch Aufstiegsheld Sascha Rösler, und Physiotherapeut Michael Risse aussortiert. Meyer begründete den Schritt, mit einer kleineren Gruppe arbeiten zu wollen, was bei den Spielern offenbar Unverständnis hervorrief. Präsident Königs wollte sich bisher zu dem heiklen Thema nicht äußern.

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