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Ringer verliert nach CAS-Spruch endgültig Bronze

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Olympische Spiele - Ringen  

Ringer verliert nach CAS-Spruch endgültig Bronze

16.02.2009, 15:42 Uhr | dpa

Ara Abrahamian (Mitte) ärgert sich über Kampfrichterentscheidungen bei den Olympischen Spielen. (Foto: imago)Ara Abrahamian (Mitte) ärgert sich über Kampfrichterentscheidungen bei den Olympischen Spielen. (Foto: imago) Der schwedische Ringer Ara Abrahamian ist seine Bronzemedaille von den Olympischen Spielen in Peking endgültig los. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne wies den gemeinsamen Einspruch des Sportlers und des Olympischen Komitees für Schweden (SOC) gegen die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ab.

Die IOC-Exekutive hatte dem gebürtigen Armenier in Peking Platz drei wegen unsportlichen Verhaltens aberkannt. Gold-Favorit Abrahamian hatte im 84-Kilo-Limit im griechisch-römischen Stil aus Verärgerung über das verlorene Halbfinale seine Bronzemedaille während der Siegerehrung auf die Matte geworfen und das Podest verlassen.

Verletzung der Olympischen Charta

"Der CAS bestätigt, dass das Verhalten des Athleten bei der Siegerehrung eine Verletzung der Olympischen Charta und des IOC-Protokolls darstellt. Solches Verhalten ist nicht zu rechtfertigen, auch wenn der Athlet die persönliche Überzeugung hat, dass verschiedene sportliche Entscheidungen bei seinem Halbfinal-Kampf nicht korrekt waren", begründete das Gremium seine Entscheidung.

Sperre für internationale Veranstaltungen

Abrahamian, sein Trainer Leo Myllari und der schwedische Ringer-Verband waren zudem vom Weltverband FILA für internationale Veranstaltungen in den kommenden zwei Jahren gesperrt worden. Außerdem musste der Halbschwergewichtler 2600 Dollar Strafe zahlen. Auch sein Trainer (8600 Dollar) und der nationale Verband (43.000 Dollar) wurden mit Geldbußen belegt.

Abrahamian: "Diese Medaille interessiert mich nicht"

Abrahamian kommentierte seine Aktion mit den Worten, dass ihn "diese Medaille nicht interessiert. Ich wollte Gold." Der Olympia-Zweite von Athen fühlte sich in seinem Halbfinalkampf gegen den späteren Olympiasieger Andrea Minguzzi aus Italien benachteiligt und erklärte nach dem Vorfall seinen Rücktritt. FILA-Präsident Raphael Martinetti (Schweiz) bewertete den Auftritt als "ernsthaften Mangel an olympischem Geist". Zudem hätte nach Ansicht der FILA der Trainer des Athleten eingreifen und diese Unsportlichkeit verhindern müssen.

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