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Honda bestätigt Virgin-Interesse

18.02.2009, 16:25 Uhr | sid, Motorsport-Total.com

Was wird aus dem Honda-Rennstall. (Foto: imago)Was wird aus dem Honda-Rennstall. (Foto: imago) Der Nebel um Hondas Zukunft in der Formel 1 lichtet sich. Nach anfänglichen Dementis über den Einstieg neuer Sponsoren hat der japanische Automobilhersteller nun bestätigt, mehrere Interessenten an der Hand zu haben.

Darunter sei auch die Virgin Group des britischen Milliardärs und Abenteurers Richard Branson. "Wir verhandeln mit mehreren potenziellen Käufern, dazu gehört auch die Virgin Group", sagte ein Honda-Sprecher, ohne die Identität der anderen Interessenten zu nennen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur "Reuters" liegt sogar schon ein Übernahmeangebot vor.

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Schon seit Jahren in der Formel 1 am Ball

Eine Sprecherin von Branson hatte zuvor noch von "Spekulationen und Gerüchten" gesprochen. Virgin ist schon seit einigen Jahren in der Formel 1 engagiert. So stellte Virgin Mobile 2002 die Kommunikationsmittel für das Team von Eddie Jordan und in den letzten Jahren unterstützte das Unternehmen den japanischen Piloten Takuma Sato.

Die Zeit bis zum Saisonstart wird knapp

Honda hofft immer noch, rechtzeitig vor dem Start der neuen Formel-1-Saison am 29. März in Melbourne einen Käufer für die Truppe des einstigen Ferrari-Strategen Ross Brawn zu finden. Der Konzern selbst hatte Anfang Dezember 2008 als Reaktion auf die Wirtschaftskrise seinen sofortigen Ausstieg aus der Königsklasse bekannt gegeben.

Autos, Fahrer und Motoren stehen bereit

Seitdem suchen Brawn und Generaldirektor Nick Fry einen Käufer für ihren Rennstall. Das Team hatte trotz des Honda-Ausstiegs weiter am Auto für 2009 gearbeitet. Als Fahrer stünde der Brite Jenson Button bereit, das zweite Cockpit würde voraussichtlich Bruno Senna, Neffe des 1994 tödlich verunglückten dreimaligen Weltmeisters Ayrton Senna, besetzen. Motoren würden möglicherweise von Mercedes zur Verfügung gestellt, wenn es für einen solchen Deal eine solide Finanzierung gäbe.

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