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Doping-Meldesystem: UEFA und FIFA unterstützen Ballacks Kritik

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Ballack, UEFA und FIFA kritisieren Doping-Meldesystem

12.02.2010, 21:24 Uhr | dpa

Kapitän der deutschen Nationalmannschaft: Michael Ballack. (Foto: imago)Kapitän der deutschen Nationalmannschaft: Michael Ballack. (Foto: imago) Michael Ballack hat in seiner Kritik am neuen Anti-Doping-Meldesystem Unterstützung durch die internationalen Fußball-Verbände FIFA und UEFA erhalten.

UEFA-Präsident Michel Platini sprach sich laut der amerikanischen Nachrichtenagentur AP "komplett gegen die Idee" aus, dass Fußballer 365 Tage im Jahr für Doping-Tests zur Verfügung stehen müssten. In ihrem Urlaub sollten die Profis nicht den Meldeauflagen unterliegen, forderte der Franzose.

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Ballack: "Teilweise massiv ins Privatleben eingegriffen"

Ballack hatte die Melde-Praxis in der vergangenen Woche angeprangert. "Es stößt hier und da auf Unverständnis. Es ist auf jeden Fall kritisch zu sehen", sagte der Profi des FC Chelsea. "Der Zweck ist positiv. Aber es wird teilweise massiv ins Privatleben eingegriffen", meinte Ballack.

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D'Hooge spricht von "Inquisition"

Der Vorsitzender der Medizinischen Kommission des Weltverbandes FIFA, Michel D'Hooge, verglich in einem AP-Interview einige Regeln des Meldesystems sogar mit der "Inquisition". Weniger als 0,1 Prozent der im Fußball vorgenommenen Dopingproben seien positiv.

Fußballer müssen Aufenthaltsort für jeden Tag angeben

Seit Beginn des Jahres müssen Fußballer, die dem A-Kader ihres Landes angehören, per Internet-Meldesystem drei Monate im Voraus bei den Nationalen Anti-Doping-Agenturen ihren Aufenthaltsort für jeden Tag angeben. Im Gegensatz zu Sportlern der sogenannten Gruppe 1 müssen sich Fußballer, die der Gruppe 2 zugeordnet sind, aber nicht auf eine Stunde täglich festlegen, während der sie für Doping-Kontrolleure anzutreffen sind.

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