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1. FC Köln - FC Bayern München: Lukas Podolski darf gegen seinen Verein ran

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FC Bayern München/1. FC Köln  

Nur noch ein Mal gegen den FC

20.02.2009, 15:49 Uhr | t-online.de

Lukas Podolski nach seinem Tor für den FC Bayern München am 13. September 2008 in Köln. (Foto: imago)Lukas Podolski nach seinem Tor für den FC Bayern München am 13. September 2008 in Köln. (Foto: imago) Noch ein Mal gegen den 1. FC Köln, dann wieder nur für ihn: Noch wackelt der Dom wegen des Karnevals, schon bald aber wieder wegen des zurückgeholten Sohnes. Lukas Podolski kehrt heute gegen seinen Leib-und-Magen-Verein in die Elf des FC Bayern München zurück (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Fit. Bejubelt werden mögliche Tore gegen den FC - wie schon im Hinspiel - aber nicht. Schließlich endet das dreijährige Münchner Exil zum 30. Juni.

"Ich hoffe nicht, dass er unter dem Erwartungsdruck zerbricht", meinte Prof. Tobias Kollmann im Gespräch mit t-online.de. Kollmann ist seit Kindertagen und Spieltagen hinter Toni Schumachers Kasten mit dem FC-Virus infiziert und im richtigen Leben anerkannter Wirtschaftswissenschaftler an der Uni Duisburg-Essen.

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Experte des Fußball-Investments

Der Urheber des Kompromisspapiers zur so genannten "50+1"-Regel, die das Investoren-Engagement in der Bundesliga begrenzt, kann sich "grundsätzlich vorstellen, einmal einen Verein inhaltlich, finanziell und auch persönlich zu unterstützen. Der 1. FC Köln wäre natürlich die erste Adresse meines Herzens."

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Virtuell und real ein großer Fan

Im Moment aber beschränkt sich Kollmann darauf, dem "Fußball allgemein positive Impulse zu geben": in Sachen passender Investoren- und Faneinbindung. Als Gründer und Betreiber der so genannten "Virtual Kicker League" als virtuellem Gegenstück zur realen Bundesliga hat Kollmann das Ohr direkt am Fan. Weil der 38-Jährige vor allem auch selbst einer ist.

Sportkolleg-Video
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Live dabei

Als solcher verfolgt der gebürtige Bonner am 20. Spieltag Poldis wohl letzten Auftritt als Bayer gegen den 1. FC Köln live in der Allianz-Arena. Der Countdown zur Willkommensparty am Rhein läuft. Als Besitzer eines "Poldi-Pixels" half Kollmann selbstverständlich bei der Mitfinanzierung des immer noch erst 23-jährigen Nationalstürmers. "Ich hoffe, dass Podolski dem gerecht wird, was um seine Person herum aufgebaut wird und er nicht darunter leidet."

Deisler als Warnung

Abschreckendstes Beispiel, unter dem Erwartungsdruck einzubrechen, sei Ex-Nationalspieler Sebastian Deisler. Der begnadete Fußballer und Teilnehmer an der EM 2000 landete in München gar in psychiatrischer Behandlung. Anfang 2007 gab der heute 29-Jährige auf. Sein Vertrag wäre erst am 30. Juni 2009 ausgelaufen.

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Andere fangen viel ab

Poldi hat im Unterschied zu dem früheren Berliner den FC Bayern - wenigstens äußerlich - unbeschadet überstanden. "Er war dort nicht der alleinige Hoffnungsträger, sondern Teil einer Gesamttruppe, die generell unter Druck stand, aber eben als Mannschaft. Ein Franck Ribéry oder Bastian Schweinsteiger haben viel von der öffentlichen Aufmerksamkeit abgefangen."

Jeder möchte sein Stück des Profits

In Köln wird Poldi wie vor seinem Abschied "das zentrale Gesicht" abgeben. Der erste Meister der Bundesliga fiebert der neuen Ära unter der Führung seines Messias entgegen, setzt "auf nationale und internationale Imagewirkung", wie Kollmann weiß. "Da sind die Fans, die hoffen, dass er den FC wieder in den internationalen Wettbewerb schießt. Da ist der Trainer, der hofft, über die Bekanntheit von Podolski weitere Topspieler nach Köln zu locken, und da sind die Sponsoren, die hoffen, über den Podolski-Hype noch mehr Marketingeffekte zu realisieren. Da kann ich nur hoffen, dass das alles funktioniert."

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