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Eintracht Frankfurt: Bruchhagen kündigt harten Kurs gegen Hooligans an

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Eintracht Frankfurt  

Bruchhagen kündigt harten Kurs gegen "Chaoten" an

22.02.2009, 12:18 Uhr | dpa

Frankfurts Fans taten in Karlsruhe nichts gegen ihren verdorbenen Ruf. (Foto: dpa)Frankfurts Fans taten in Karlsruhe nichts gegen ihren verdorbenen Ruf. (Foto: dpa) Die Aufgabe der Frankfurter Eintracht in Karlsruhe gilt sicherheitstechnisch in den Augen von DFL und DFB als so genanntes Risikospiel. Warum, bewiesen die vom Main mitgereisten Anhänger. Um ein Haar hätte ihr wenig vorzeigbares Gebaren im Wildparkstadion Caios Siegtor obsolet gemacht - wenn abgebrochen worden wäre. "Wir können uns das nicht bieten lassen", sagte Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender der Eintracht anschließend.

"Wir werden hart dagegen vorgehen und den Dialog mit den vernünftigen Fans suchen, um diese Chaoten auszugrenzen."

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DFB-Ermittlungen laufen

Auf die Hessen wartet nun eine empfindliche Geldstrafe, da es nicht der erste Vorfall in der Frankfurter Fan-Szene war. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat bereits seine Ermittlungen aufgenommen.

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Bierbecher, Feuerzeuge, Leuchtraketen

Erst in der vergangenen Woche war der Klub zu 5000 Euro Geldstrafe verurteilt worden, weil im Heimspiel gegen den 1. FC Köln ein Kölner Spieler mit einem Bierbecher und einem Feuerzeug beworfen worden war. In Karlsruhe feuerten die Chaoten kurz vor Beginn der zweiten Halbzeit zahlreiche Leuchtraketen ab, so dass Schiedsrichter Michael Weiner die beiden Teams zurück in den Kabinengang schickte und die Begegnung mit fünf Minuten Verspätung wieder anpfiff.

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Bibbern zwischen den Pfosten

Frankfurts Torhüter Markus Pröll hatte zuvor versucht, auf die Randalierer beschwichtigend einzuwirken. "So etwas hat beim Fußball nichts zu suchen", sagte der Eintracht-Kapitän. Sein Karlsruher Torwartkollege Markus Miller war schockiert. "Ich habe nur gehofft, dass ich von nichts getroffen werde", sagte der Keeper.

Störer per Video herausgepickt und festgenommen

Auch außerhalb des Stadions kam es zu einigen Zwischenfällen. Schon vor der Begegnung wurden am Karlsruher Hauptbahnhof durch Frankfurter Anhänger Feuerwerkskörper gezündet. Dank der Mithilfe von szenekundigen Beamten aus Frankfurt wurden bei der Videoauswertung inzwischen erste Störer identifiziert und zum Teil auch festgenommen, teilte die Karlsruher Polizei mit. Die Betroffenen erwartet neben einer Anzeige auch ein bundesweites Stadionverbot.

Sportkolleg-Video

Dohmen sieht keine Versäumnisse

Beim KSC waren sich die Verantwortlichen keiner Schuld bewusst. "Wir hatten 670 Ordner und 600 bis 700 Polizisten im Einsatz. Das Spiel hatte die höchste Sicherheitsstufe. Mehr kann man nicht machen", sagte KSC-Manager Rolf Dohmen, der Anfang des Jahrhunderts als Trainer und Sportdirektor in Diensten des Gegners stand. Konsequenzen für seinen Klub schließt er deshalb aus: "Wir werden keine Strafe akzeptieren."

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