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Karlsruhe: Hooligans stoppen Bus des VfB Stuttgart

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VfB Stuttgart  

Randalierer stoppen VfB-Bus

01.03.2009, 21:58 Uhr | dpa

Ein Polizeiaufgebot hat die Lage unter Kontrolle. (Foto: dpa)Ein Polizeiaufgebot hat die Lage unter Kontrolle. (Foto: dpa) Randalierer haben am Sonntagabend für ein Chaos während des Derbys zwischen dem Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart gesorgt. Eine Gruppe von rund 250 KSC-Anhängern versuchte nach Angaben der Karlsruher Polizei, den Mannschaftsbus des VfB anzugreifen. Etwa 100 "Problemfans" warfen außerdem vor dem Karlsruher Wildparkstadion mit Flaschen und Feuerwerkskörpern.

Rund 600 Beamte seien im Einsatz gewesen, hieß es. Zehn von ihnen wurden von Feuerwerkskörpern leicht verletzt. Mehr als 160 gewaltbereit Fans beider Mannschaften wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen.

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Auf Umwegen zum Stadioneingang

Mehrere hundert Chaoten versperrten vor dem Stadion dem Mannschaftsbus der Gäste die Zufahrt und mussten von berittenen Polizisten zurückgedrängt werden. Die Randalierer brüllten daraufhin Schmähparolen gegen den VfB und warfen Feuerwerkskörper. Der Fahrer des VfB-Busses wendete und fuhr über Umwege zu einem anderen Stadioneingang.

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Bus mit Bierbechern beworfen

Dort wurde der Bus zwar von mehreren KSC-Anhängern mit Bierbechern beworfen, konnte aber letztlich mit Verspätung auf das Gelände der Arena rollen. Sichtlich genervt betraten die VfB-Profis kurz darauf ihre Kabine. Wegen der Vorfälle entschied Schiedsrichter Felix Brych, die Partie mit einer Viertelstunde Verspätung anzupfeifen.

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Massiver Polizeieinsatz verhindert schlimmeres

Auch nach dem Spiel kam es zu weiteren Krawallen. "Völlig verantwortungslos wurden Leuchtspurmunition, Bengalfeuer und Böller abgeschossen und landeten zum Teil sogar innerhalb der eigenen Fans», teilte die Polizei mit. Nur der «massive Einsatz von Pferden, Hunden und Polizeibeamten» habe eine drohende Auseinandersetzung verhindert werden können.

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