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McLaren-Mercedes: Pedro de la Rosa über den Sparzwang

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McLaren-Mercedes  

De la Rosa: "Situation für Ersatzfahrer ist lächerlich"

03.03.2009, 09:51 Uhr | Motorsport-Total.com

McLaren-Ersatzpilot Pedro de la Rosa (Foto: xpb.cc)McLaren-Ersatzpilot Pedro de la Rosa (Foto: xpb.cc) In diesem Jahr macht sich die Formel 1 auf in ein neues Zeitalter: Neue Boliden, neue Regeln, Sparzwang an allen Ecken und Enden. Und genau der sorgt für ein Novum in der Königsklasse des Motorsports, denn während der gesamten Saison ist es den Teams untersagt, Testfahrten mit ihren Boliden zu unternehmen. Keine großen Entwicklungssprünge also - und vor allem keine Fahrpraxis für die Test- und Ersatzfahrer. Ein gefährliches Spiel, findet McLaren-Ersatzpilot Pedro de la Rosa.

Der Spanier saß zum Auftakt der Testwoche in Jerez am Steuer des MP4-24, wird in Zukunft aber wohl nicht mehr allzu oft zum Einsatz kommen. "Ich hatte jetzt diesen einen Tag und hoffe sehr, dass ich in den kommenden Wochen noch einmal testen kann", sagte de la Rosa am Rande der Probefahrten.

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De la Rosa: "Eingerostet, wenn man ins Auto klettern muss"

Für ihn sei es unglaublich wichtig, in Melbourne mit möglichst vielen abgespulten Runden anzukommen. "Ansonsten ist die Situation für einen Ersatzfahrer ja nun wirklich lächerlich", meinte der ehemalige Jaguar-Pilot. "Wenn man während der Saison keine Testfahrten absolvieren kann, dann ist man sicherlich etwas eingerostet, wenn man ins Auto klettern muss. Außerdem könnte das ein Sicherheitsrisiko darstellen, wenn du nicht genug Fahrpraxis hast", malte de la Rosa ein düsteres Szenario.

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Spanier musste bereits mehrfach einspringen

Der 38-Jährige musste in der jüngeren Vergangenheit das ein oder andere Mal spontan einspringen, als seine Teamkollegen unpässlich waren. So geschehen im Jahr 2006, als Juan-Pablo Montoya seinen Start wegen dubioser Gründe absagen musste. "Das war damals aber eine komplett andere Situation", erläuterte De la Rosa. "Als ich in Bahrain angetreten bin, hatte ich zuvor jede Menge Kilometer hinter mich gebracht."

2009 "eine vollkommen andere Ausgangslage"

"Ich war lediglich nicht mehr an das Startprozedere gewöhnt", schilderte der McLaren-Mercedes-Testfahrer seine Sicht der Dinge und merkte an: "In diesem Jahr hätte man aber eine vollkommen andere Ausgangslage, sollte man zur Saisonhälfte einen Stammpiloten ersetzen müssen. Bis dahin wird man vier oder fünf Monate lang kein Formel-1-Auto mehr gefahren sein."

Erst nach einigen Runden wieder konkurrenzfähig

"Daher wäre es bestimmt nicht gar so einfach, in den Wagen zu steigen und von der zweiten Runde an konkurrenzfähig zu sein. Dann wird man erst einige Runden brauchen. Genau das ist das große Problem, vor dem die Reservefahrer stehen", brachte es de la Rosa auf den Punkt und fügte an: "Ich fände es klasse, wenn wir mehr testen könnten. Ich halte Testfahrten für den günstigsten Weg, um einen Wagen zu entwickeln.

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