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1899 Hoffenheim  

Verfahren gegen Ibertsberger und Janker eingestellt

06.03.2009, 15:17 Uhr | t-online.de

Die Hoffenheimer Janker (li.) und Ibertsberger haben zunächst keine Strafe des DFB zu befürchten. (Foto: imago)Die Hoffenheimer Janker (li.) und Ibertsberger haben zunächst keine Strafe des DFB zu befürchten. (Foto: imago) Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) stellt das Ermittlungsverfahren gegen Andreas Ibertsberger und Christoph Janker von 1899 Hoffenheim vorläufig ein. Dagegen werde der Ausschuss gegen den Bundesligisten und dessen Dopingbeauftragten, Peter Geigle, beim DFB-Sportgericht Anklage erheben und eine mündliche Verhandlung beantragen.

Das Verfahren gegen Ibertsberger und Janker sei zunächst einzustellen, da ihnen der "Tatbestand der Weigerung bzw. Versäumnis einer Dopingkontrolle nach Aufforderung" nach dem Spiel bei Borussia Mönchengladbach am 7. Februar nicht nachgewiesen werden könne. Sollten sich nach der mündlichen Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht aber neue, bislang nicht bekannte Schuldvorwürfe gegen Ibertsberger und Janker ergeben, wird der DFB-Kontrollausschuss umgehend das Verfahren gegen die beiden Spieler wieder aufnehmen.

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Erleichterung bei Hopp

"Da fällt mir aber eben ein Stein vom Herzen, dass die Jungs da nicht etwas ausbaden müssen", zeigte sich Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp erleichtert. "Allerdings will ich das nicht weiter kommentieren, da ich in diesem Fall nur eine Randfigur bin, weil ich nicht dabei war und nur aus der Presse die Dinge mitbekommen habe. Ich habe mich deswegen bewusst rausgehalten."

Kommunikationsproblem bei Hoffenheims Dopingbeauftragtem

Wie nun bekannt wurde, sind nach Angaben der betroffenen Spieler und nach Aussagen von Zeugen die beschuldigten Ibertsberger und Janker erst in der Hoffenheimer Mannschaftskabine über ihre Auslosung zur Dopingkontrolle informiert worden und nicht, wie vorgeschrieben, schon unmittelbar nach Schlusspfiff auf dem Spielfeld. Der Hoffenheimer Dopingbeauftragte Peter Geigle hatte es versäumt, Ibertsberger und Janker unmittelbar nach Spielende über deren Auslosung zur Dopingkontrolle zu informieren.

Geldstrafe und Punktabzug möglich

Des weiteren kann gegen den Aufsteiger bei Feststellung eines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Richtlinien des DFB durch das Sportgericht eine Geldstrafe bis zu 150.000.- Euro verhängt werden. Bei Annahme eines schwerwiegenden Falles anstelle oder neben der Geldstrafe auch eine weitergehende Strafe, unter anderem Aberkennung von Punkten. Das Sportgericht hatte in seiner bisherigen Rechtsprechung noch über keinen vergleichbaren Fall zu urteilen.

Einführung eines "Chaperon-Systems"

Als Folge im "Fall Hoffenheim" hat die Anti-Doping-Kommission des DFB sofortige personelle Konsequenzen und die Einführung eines Chaperon-Systems beschlossen. Dies teilte der DFB nach einer Sondersitzung der Kommission unter Leitung von DFB-Vizepräsident Rainer Koch mit. Der bei dem Spiel eingesetzte Doping-Kontrollarzt und sein Assistent wurden bis zur vollständigen Klärung des Vorfalles vorläufig suspendiert.

Unterstützung durch neutrale Hilfspersonen

Um solche Mängel künftig auszuschließen, beschloss die Kommission einen Antrag an das DFB-Präsidium auf baldmöglichste Einführung des angesprochenen Chaperon-Systems. Dabei unterstützen neutrale Hilfspersonen die Doping-Kontrollärzte bei Wettkampfkontrollen. Gleichzeitig wurde die Einberufung einer Sondersitzung mit den Managern und Dopingbeauftragten der Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga sowie der DFB-Doping-Kontrollärzte beschlossen.

Fehler zukünftig verhindern

"Trotz umfassender Schulungen der Mannschaftsärzte und der Dopingkontrollärzte nur wenige Tage vor der Begegnung am 7. Februar 2009 verlief die Dopingkontrolle beim Bundesligaspiel Borussia Mönchengladbach gegen 1899 Hoffenheim bedauerlicherweise aufgrund eines schwerwiegenden Fehlverhaltens der Hoffenheimer Verantwortlichen und nachlässiger Arbeit des beauftragten Doping- Kontrollarztes höchst mangelhaft", stellte der Kommissions- Vorsitzende Koch in einer Erklärung fest. Koch weiter: "Solche Fehler dürfen sich aus Sicht von DFB und DFL nicht mehr wiederholen."

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