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2. Bundesliga  

Rostocker Randale in St. Pauli

06.03.2009, 19:09 Uhr | dpa

Polizisten überwältigen einen Randalierer. (Foto: dpa)Polizisten überwältigen einen Randalierer. (Foto: dpa) Vor dem brisanten Nordderby zwischen dem FC St. Pauli und Hansa Rostock in der 2. Bundesliga ist es am Freitag zu Ausschreitungen von rund 200 Rostocker Fans gekommen. Auf dem Vorplatz eines U-Bahnhofs in der Nähe des Millerntorstadions hätten sich Anhänger mit Mützen und Schals vermummt und Feuerwerkskörper abgebrannt, sagte eine Polizeisprecherin. Mit Bierflaschen seien sie zudem auf Polizisten losgegangen.

Verletzt wurde jedoch nach ersten Erkenntnissen niemand. Die Beamten setzten Wasserwerfer und Pfefferspray ein. Ein Rostocker Fan wurde nach einem Flaschenwurf festgenommen. Einen Anhänger von St. Pauli setzte die Polizei am Hauptbahnhof fest, weil er einem Fan von Hansa Rostock eine Gaswaffe an den Kopf gehalten hatte.

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Wasserwerfer vor Ort

Kurz vor Beginn des ausverkauften Spiels versammelten sich rund 300 Rostocker Fans, die keine Eintrittskarten hatten, vor dem Gästeeingang des Stadions. Auch dort hätten sie begonnen, mit Flaschen auf Polizeibeamte zu werfen. "Daraufhin wurde ein Wasserwerfer gezeigt", sagte die Sprecherin. Am späten Nachmittag rüttelten Rostocker Fans so heftig am Zaun der Nordkurve des Stadions, dass er instabil wurde und gesichert werden musste.

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Fans mit Sturmmasken festgenommen

Die Polizei in Rostock hatte vor dem Spiel bereits vier Hansa-Fans in Gewahrsam genommen. Sie wurden vor der Abfahrt eines Sonderzuges nach Hamburg vorläufig festgesetzt, wie eine Sprecherin in Rostock berichtete. Bei den Anhängern seien verbotene Gegenstände gefunden worden: "Sie hatten Sturmmasken dabei."

Gewalt wiederholt sich

Zwei der vier Festgenommenen seien schon beim Hinspiel in Rostock auffällig gewesen. Damals hatte es vor und nach dem Spiel schwere Ausschreitungen gegeben. 15 Menschen waren verletzt worden, darunter sechs Polizisten. Zudem waren 52 Personen in Gewahrsam genommen worden. In Hamburg ist die Polizei mit einem Großaufgebot im Einsatz, um erneute Krawalle zu verhindern.


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