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Daems kommt 45 Minuten zu spät zur Doping-Kontrolle

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Borussia Mönchengladbach  

Daems kommt 45 Minuten zu spät zur Doping-Kontrolle

07.03.2009, 12:20 Uhr | t-online.de

Filip Daems kam 45 Minuten zu spät zur Doping-Kontrolle. (Foto: imago)Filip Daems kam 45 Minuten zu spät zur Doping-Kontrolle. (Foto: imago) Die Fußball-Bundesliga kommt beim Thema Doping nicht zur Ruhe. Wie die "Bild“-Zeitung berichtete soll es bei einer Doping-Kontrolle nach dem Training von Borussia Mönchengladbach zu einer großen Schlamperei gekommen sein. So soll ausgerechnet der Kapitän der Fohlen, Filip Daems, erst mit einer Verspätung von rund 45 Minuten zur Kontrolle erschienen sein. Nach dem Vorfall um die beiden Hoffenheimer Spieler Andreas Ibertsberger und Christoph Janker muss sich die DFL nun gleich wieder mit einem möglichen  Doping-Vergehen rumschlagen.

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Dokumente liegen vor

So sollen "Bild“ Unterlagen vorliegen, die einen Einsatz von zwei Kontrolleuren der Firma PWC, dem führenden deutschen Kontroll-Labor, im Auftrag der Nationalen Anti-Doping-Agentur Nada protokollieren. So sollten am 26. Oktober 2008 die Spieler Karim Matmour und Daems nach dem Training eine Urinprobe abgeben. Im Bericht heißt es: "Daems erschien auch nach 20 Minuten nicht im Kontrollraum. Nach einer weiteren Wartezeit von 20 Minuten sprachen wir den neben dem Kontrollraum arbeitenden Zeugwart an. Nach weiteren fünf Minuten erschien Daems. Er wurde durch uns darauf hingewiesen, dass ein derartiger Ablauf nicht den Regularien entspricht.“

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Unterschiedliche Versionen des Vorfalls

Borussias damaliger Doping-Beauftragter Michael Risse kann sich an den Vorfall erinnern und gibt eine ganz andere Version zu Protokoll. "Filip konnte den Becher nicht vollpinkeln. Dann ist er mit Erlaubnis des Kontrolleurs alleine zur Massage, kam nach 35 Minuten zurück und hat eine ausreichende Probe abgegeben.“

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Nada nimmt Ermittlungen auf

Fakt ist jedoch: Ein Spieler darf nicht unbeobachtet bleiben. Was also geschah wirklich nach dem Gladbacher Training? Die Nada erklärte bisher lediglich, sie habe bis heute keine Kenntnis vom Vorgang gehabt. Die Firma PWC habe nun angegeben, dass es bei der Kontrolle zu einem Fehlverhalten des Kontrolleurs gekommen sei. Deshalb sei ihm gekündigt worden. Justitiarin Anja Berninger: "Wir werden die genauen Umstände ermitteln.“
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Deutsches Labor PWC in Erklärungsnot

Die Firma PWC muss nun erklären, warum sie den Verstoß nicht weitergegeben hat. PWC-Geschäftsführer Volker Laakmann: „Diesen Vorwurf muss ich mir gefallen lassen. Aber ich habe den Bericht für einen Racheakt gehalten.“ Dagegen bleibt Gladbachs Manager Max Eberl gelassen. „Uns wurde bisher bescheinigt, dass wir uns bei den Kontrollen absolut korrekt verhalten haben.“

Zwanziger nimmt Vorfall ernst

Der DFB jedenfalls will die Sache nicht kleinreden. "Wir wollen keine Konfrontation mit der Nada. Aber der Vorfall zeigt, dass auch bei den von der Nada beauftragten Kontrollen Fehler passieren können. Die DFB-Anti-Doping-Kommission mit dem Vorsitzenden Koch nimmt das Thema sehr ernst“, sagte DFB-Boss Dr. Theo Zwanziger.

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