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Eintracht Frankfurt knöpft Hoffenheim einen Punkt ab

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Eintracht Frankfurt - TSG 1899 Hoffenheim  

Hoffenheim verliert im Titelkampf an Boden

14.03.2009, 18:30 Uhr | dpa

Hoffenheims Isaac Vorsah (li.) im Kopfballduell mit Alex Meier (Foto: Reuters)Hoffenheims Isaac Vorsah (li.) im Kopfballduell mit Alex Meier (Foto: Reuters)Herbstmeister 1899 Hoffenheim ist nach dem sechsten sieglosen Spiel in Serie im Titelkampf der Bundesliga zurückgefallen. Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick kam nicht über ein 1:1 (1:0) bei Eintracht Frankfurt hinaus.

Die Hessen traten vor 51.500 Zuschauern in der ausverkauften Commerzbank-Arena eine Halbzeit lang wie ein Absteiger auf, bereiteten den Gästen dann aber viele Probleme. 1899-Spielmacher Carlos Eduardo erzielte in der 10. Minute das 1:0, Michael Fink (47.) glich aus.

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Frankfurt darf sich wie der Sieger fühlen

"Wenn wir gegen Hoffenheim nicht punkten, dann würde ich mehr als Angst verspüren", hatte Eintracht-Präsident Peter Fischer bereits vor der Partie gesagt. Zwar reichte es nicht zum ersten Heimsieg 2009, doch die Frankfurter durften sich am Ende wie Sieger fühlen. Zumal ihnen nicht nur die sieben Dauerverletzten fehlten: Auch Nikos Liberopoulos und Patrick Ochs wurden nicht rechtzeitig fit.

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Sanogo scheitert an Nikolov

Dafür kehrten die zuletzt gesperrten Martin Fenin, der als einzige Spitze lange nicht zu sehen war, und Marco Russ zurück. Bei Hoffenheim stürmten nach dem Ausfall von Chinedu Obasi Demba Ba und Boubacar Sanogo - und machten vom Anpfiff an mächtig Druck gegen die sehr vorsichtig und teilweise hilflos agierenden Gastgeber. Bereits nach vier Minuten und einem Hackentrick von Tobias Weis hatte Sanogo freie Bahn, der Ex-Bremer schoss jedoch Oka Nikolov an.

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Pröll muss zwischen die Pfosten

Der 34-jährige Torwart hatte den Vorzug vor Markus Pröll erhalten und musste nur sechs Minuten später erstmals hinter sich greifen: Innenverteidiger Marvin Compper hatte Eduardo schön freigespielt und der Regisseur zirkelte den Ball ins Netz. Der kleine Brasilianer hatte an diesem Tag einen Riesen-Aktionsradius und war weder von Fink noch von Chris zu bändigen. Die Frankfurter kamen hingegen kaum vors gegnerische Tor und konnten sich vor der Pause keine einzige echte Chance erspielen. Bereits nach 42 Minuten war der Arbeitstag von Nikolov beendet. Der Keeper musste wegen Rückenschmerzen wieder Pröll Platz machen und trug sich als Nummer neun in die derzeitige Verletztenliste der Eintracht ein.

Eintracht in der Schlussphase tonangebend

Wie aus dem Nichts fiel kurz nach Wiederanpfiff der Ausgleich: Fink köpfte nach Flanke von Alexander Meier ein. Von da an zeigten die Frankfurter viel Biss und ließen die Hoffenheimer nur noch selten zum Zug kommen. Fenin traf in der 72. Minute sogar die Unterkante der Latte. Auf der Gegenseite hätte Sanogo um ein Haar die erneute Führung erzielt, doch die Schlussphase gehörte eindeutig der Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel.

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