Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

McLaren-Mercedes: Norbert Haug findet Silberpfeile "deutlich zu langsam"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

McLaren-Mercedes  

Haug: Silberpfeile noch "deutlich zu langsam"

12.03.2009, 15:38 Uhr | dpa, sid

Lewis Hamilton bei Testfahrten im McLaren-Mercedes. (Foto: Reuters)Lewis Hamilton bei Testfahrten im McLaren-Mercedes. (Foto: Reuters) Bei den Silberpfeilen leuchten rund zwei Wochen vor dem Formel-1-Auftakt die Warnlampen. Selbst die ebenfalls mit Mercedes-Power angetriebenen Force India waren an den ersten drei Testtagen in Barcelona schneller. "Es kann passieren, dass auch das beste Team nicht auf Anhieb den goldenen Treffer landet - keiner unserer Konkurrenten wird das viel anders sehen", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Am Antrieb scheint es nicht zu liegen: Der Motor des schwäbischen Automobilbauers trieb den neuen Brawn-GP-Rennwagen auf Anhieb zu Bestzeiten. Es fehle dem MP-24 von McLaren-Mercedes insgesamt an Abtrieb, urteilte Haug. Sein ernüchterndes Zwischenfazit: "Wir sind derzeit deutlich zu langsam und werden hart arbeiten, um wieder an die Spitze zu kommen. Wir sind noch nicht dort, wo wir sein wollen."

Foto-Show Die Testfahrten in Barcelona
Barcelona Pfiffe für Weltmeister Hamilton
Testfahrten Erste Bestzeit für Brawn GP

Testfahrten während der Saison verboten

Nach dem Abschluss der Fahrten auf dem Circuit de Catalunya stehen noch weitere vier Tage für McLaren-Mercedes in der kommenden Woche in Jerez an, um den MP4-24 in Topform zu bringen. "Diese müssen wir zur Verbesserung unserer Leistungsfähigkeit nutzen", so Haug. Am 29. März beginnt in Melbourne die Saison, Testfahrten sind dann auf Grund der Kostenreduzierungen in der Formel 1 untersagt, Veränderungen können nur noch an den Freitagen vor den Rennen der praktischen Erprobung unterzogen werden.

McLaren-Präsident Dennis hält den Ball flach

Die fehlenden Testfahrten ersetzen die Top-Teams durch ausgiebige Computerberechnungen. McLaren-Mercedes betreibt zudem einen hocheffizienten Simulator, in dem viele Änderungen ausprobiert werden können. "Erst in Australien wird man die Leistungen aller Teams bemessen können. Wir gehen davon aus, dass unser Auto mit jedem Rennen schneller wird. Außerdem erwarten wir, dass unser Speed ausreicht, um den Titel zu gewinnen", erklärte McLaren-Präsident Ron Dennis bei "BBC".

Deutlicher Rückstand auf die Konkurrenz

"Wir wissen nicht genau, was sie testen, aber es ist wahr, dass sie auf den letzten Positionen mit verschiedenen Fahrern waren", meinte der frühere Silberpfeil-Pilot Fernando Alonso, nachdem Heikki Kovalainen und Champion Hamilton Rückstände von ein- bis zweieinhalb Sekunden auf die jeweiligen Tagesbesten hatten. Zudem war der Engländer auch noch von der Strecke abgekommen. Timo Glock meinte beim Internetanbieter "F1today.nl", dass es so aussehe, "als hätten sie ein Problem mit der Stabilität und wahrscheinlich zu wenig Anpressdruck an der Hinterachse". In puncto Abtrieb sähen die Konkurrenten "derzeit deutlich besser aus", räumte Haug ein.

Aktuelle News Nachrichten rund um die Formel 1

Vettel: "Irgendwo lässt jeder die Hosen runter"

Überbewerten wollen die Konkurrenten die Resultate der Silbernen nicht. Er denke, "dass sie bald wieder um Siege mitfahren können, wenn sie die Ursache für ihre Probleme finden. Sie müssen einfach einmal die richtige Richtung finden. Dann wissen sie, was zu tun ist, denn sie sind sehr erfahren", meinte Toyota-Pilot Glock. Auch Sebastian Vettel warnte vor übereilten Rückschlüssen. "Ich glaube, man muss der Sache den Wind aus den Segeln nehmen. Mit einem Team wie McLaren-Mercedes ist immer zu rechnen." Gleichwohl fügte der 21 Jahre alte Red-Bull-Pilot hinzu: "Irgendwo lässt jeder im Verlauf der vier Tage die Hosen runter, um zu schauen, was ist möglich und machbar."

Brawn GP sorgt für Furore

Dass Brawn GP auf Anhieb vorne mitfährt, hat viele Insider nur auf den ersten Blick überrascht. "Gleich beim ersten Test so dermaßen schnell zu sein, ist nicht normal. Aber die Wahrheit ist, dass Honda bereits im Jahr 2007 mit der Entwicklung für 2009 begonnen hatte", sagte Renault-Pilot Fernando Alonso: "Das kann man am Auto erkennen. Es ist schon ausgereifter und hat einige Dinge, die andere nicht haben." Auch für Glock gibt der frühe Entwicklungsbeginn beim Ex-Honda-Team den Ausschlag. Er war aber überrascht, "dass sie aus dem Stand sehr schnell und ohne Probleme fahren konnten".

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Nur heute und nur für die 1.000 schnellsten Besteller

tolino page eBook-Reader zum Schnäppchenpreis von nur 49.- € statt 69.- € bei Weltbild.de. Shopping

Shopping
iPhone 7 32 GB im Tarif MagentaMobil L mit Handy

Nur 99,95 €¹. Nur online: 24 Monate 10 % sparen! bei der Telekom Shopping

Vernetzung
Christmas Shopping: Jetzt 15,- € Gutschein sichern!

Nur bis zum 14.12.16. Erfahren Sie mehr zur Aktion auf MADELEINE.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal