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DFL: Bundesliga feiert erfolgreichstes Geschäftsjahr

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Deutsche Fussball-Liga  

Bundesliga feiert erfolgreichstes Geschäftsjahr

12.03.2009, 16:37 Uhr | dpa

Die Bundesliga boomt. (Foto: imago)Die Bundesliga boomt. (Foto: imago) Der deutsche Profi-Fußball hat in der Saison 2007/08 geboomt wie nie zuvor und sieht sich nach dem erfolgreichsten Geschäftsjahr seit Bestehen für die erwarteten Krisenzeiten gewappnet. Die 36 Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga erzielten im Vorjahr Rekordeinnahmen von 1,93 Milliarden Euro und reduzierten die Gesamtsumme der Verbindlichkeiten auf knapp 470 Millionen Euro.

Der Umsatz der 18 Bundesligavereine kletterte um sieben Prozent auf 1,57 Milliarden Euro, im Unterhaus sogar um 26,3 Prozent auf 368 Millionen Euro. Dies geht aus dem Bundesligareport 2009 hervor, den die Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Frankfurt/Main präsentierte.

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Wende zum Schlechteren droht

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert rechnet allerdings spätestens in der nächsten Saison mit einer Trendwende. "Wenn es eine Weltwirtschaftskrise gibt, wird sie nicht spurlos am Fußball vorbeigehen. Wir werden die Effekte spüren und Kratzer bekommen. Es wird allerdings keine Nagelprobe für das Geschäftsmodell, dafür ist es zu stabil", erklärte Seifert.

Es machen wieder mehr Klubs Verlust

Zur Freude der DFL haben die Klubs ihren soliden Wirtschaftskurs fortgesetzt, auch wenn nur noch 15 Bundesligisten ein positives Ergebnis nach Steuern erwirtschafteten. Im Vorjahr hatten noch alle 18 Vereine schwarze Zahlen geschrieben. In der 2. Bundesliga gelang dies noch neun statt zuvor zwölf Vereinen. "Die Zahlen sind nicht mehr so gut wie 2006/07, aber immer noch sehr ordentlich", sagte Christian Müller, Finanz-Geschäftsführer der DFL.

Die Personalkosten steigen

Dank der gestiegenen Einnahmen investierten die Bundesligavereine mehr Geld in die Verpflichtung neuer Spieler. Die Transferkosten stiegen von 164,5 auf 192,3 Millionen Euro. Damit verbunden war zugleich ein Anstieg der Personalkosten von 530 auf 627 Millionen Euro. Dies entspricht 40 Prozent der Ausgaben. In den anderen Top- Ligen Europas werden deutlich höhere Gehälter gezahlt. Bei den Vereinen der englischen Premier League beträgt der Anteil der Personalkosten 63 Prozent, in Frankreich sind es sogar 64 Prozent.

Vereine legen sich eine Speckschicht zu

Auch bei der Eigenkapitalausstattung legten die 36 Profivereine mit einem Nettovermögen von 505,3 Millionen Euro kräftig zu. Die Eigenkapitalquote der Bundesligisten lag bei 34,2 Prozent, die der Zweitligavereine bei knapp 25 Prozent. "Das ist eine Speckschicht für frostige Zeiten. Sie hilft den Klubs, auch mal Verluste hinzunehmen, ohne in die Knie zu gehen", sagte Müller.

"Einmalige Attraktivität in Europa"

Immerhin 37.684 Menschen bietet der Profi-Fußball Arbeit. Dies sind knapp 3000 Arbeitsplätze mehr als im Vorjahr. Erneut gesteigert werden konnte auch die Attraktivität der Bundesliga. Mit 17,43 Millionen Fans wurde zum sechsten Mal nacheinander ein Zuschauerrekord verzeichnet. "Diese Attraktivität ist einmalig in Europa und wahrscheinlich auch weltweit. Und wir sind sehr zuversichtlich, die Zahlen in dieser Saison noch einmal zu steigern", sagte Seifert. Auch die Auslandseinnahmen kletterten auf knapp 55 Millionen Euro, die Werbeeinnahmen um gut 57 auf 486 Millionen Euro. "Das ist aber eine Kategorie, die im kommenden Jahr unter Druck geraten könnte", räumte Seifert ein.

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