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Brawn GP Formula One Team: Rubens Barrichello lässt das Feld alt aussehen

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Tests in Barcelona  

Barrichello: "Wir werden die Überraschung des Jahres"

13.03.2009, 09:50 Uhr | Motorsport-Total.com

Rubens Barrichello: "Auto ist eine Bombe." (Foto: xpb.cc)Rubens Barrichello: "Auto ist eine Bombe." (Foto: xpb.cc) Die Konkurrenz kann nur neidvoll staunen, Rubens Barrichello träumt schon einmal vom großen Wurf: Auch am Schlusstag der Formel-1-Tests in Barcelona ist das Honda-Nachfolge-Team Brawn GP den anderen Teams davongefahren. 0,848 Sekunden betrug der Unterschied zwischen Rubens Barrichello und Williams-Pilot Nico Rosberg. Timo Glock im Red Bull als Dritter war gar 1,165 Sekunden zurück.

"Dieses Auto ist eine Bombe. Das habe ich schon nach dem ersten Tag gespürt", sagte Barrichello. "Ich glaube, dass wir die Überraschung des Jahres werden."

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Massa: "Konkurrenzfähig - aber nur hinter Brawn"

Ungläubig schauen unterdessen die anderen Teams auf die Rundenzeiten. Auf die Frage, ob er in seinem Ferrari eine Zeit wie Barrichello hätte fahren können, antwortete Felipe Massa: "Ich glaube, das hätte niemand hingekriegt." Zwar ist nicht klar, wie voll die Tanks der Brawns in Barcelona waren oder ob sie vielleicht mit weniger Ballast an Bord unterwegs waren. Doch Massa glaubt nicht daran, dass die Briten bei den Tests auf Effekthascherei aus waren: "Es macht keinen Sinn, hier eine große Show abzuziehen und dann beim ersten Rennen langsam zu sein." Die Chancen seines eigenen Teams vor dem Saisonauftakt in Melbourne Ende des Monats sieht Massa durchwachsen. "Vor Barcelona hatten wir eines der schnellsten Autos an der Spitze. Jetzt sind wir immer noch konkurrenzfähig - aber nur hinter Brawn."

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Briatore hat Optimismus verloren

Auch Renault-Chef Flavio Briatore war angesichts der Brawn-Zeiten während der Tests in Barcelona ein wenig ratlos. "Als ich hier ankam war ich noch optimistisch, was unsere Chancen betrifft. Jetzt bin ich es nicht mehr." Kein Wunder - seinem Fahrer Fernando Alonso fehlten 1,738 Sekunden auf Barrichello.

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Barrichello schwärmt vom Mercedes-Motor

Für Norbert Haug ist die gute Frühform der Brawns nicht überraschend. "Das Team hatte viel mehr Zeit, das 2009er Auto zu entwickeln als alle anderen. Das zahlt sich jetzt aus", sagte der Mercedes-Motorsportchef. Haug darf sich wenigstens darüber freuen, dass sein Triebwerk das Tempo vorgibt. Und mit dem Aggregat ist man bei Brawn zufrieden. "Allein von der Fahrbarkeit ist der Motor ein Traum. Ich weiß jetzt beim Beschleunigen wieder, was mich erwartet. Der Schub setzt wunderbar sanft und berechenbar ein", schwärmte Barrichello.

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"Ich bin im Moment wirklich sehr glücklich"

Aber auch mit gesamten Paket ist der 36-Jährige sehr zufrieden. "Unser Auto ist aerodynamisch sehr stark. Es harmoniert gut mit dem Motor, was Leistung und Fahrbarkeit angeht. Es läuft mit viel Benzin gut, mit wenig Benzin - eigentlich mit allen Benzinmengen. Ich bin im Moment wirklich sehr glücklich', sagte der Brasilianer, der bei der Besetzung der Cockpits aufgrund seiner Erfahrung den Vorzug vor seinem jungen Landsmann Bruno Senna erhalten hatte.

Button fühlt sich für seine Treue belohnt

Auch Teamkollege Jenson Button hat gut lachen. Der Brite mochte die Freude darüber, dem Team auch in seiner schwärzesten Stunde nach dem Honda-Ausstieg die Treue gehalten zu haben, nicht verhehlen. "Klar habe ich riskiert, ohne Job dazustehen. Aber ich wusste anhand der Daten, was mich erwartet, wenn das Team überlebt", sagte Button.

110 Runden ohne Probleme

Zufrieden ist auch Teamchef Ross Brawn: "Wir sind sehr spät ins Wintertestprogramm gestartet, sodass wir insgesamt nur sieben Testtage bis Melbourne hatten. Daher konzentrierten wir uns auf die Zuverlässigkeit und auf das Zurücklegen möglichst vieler Kilometer. Das ist uns diese Woche gelungen", sagte der ehemalige Technische Direktor von Ferrari und Benetton. Die 110 Runden ohne technische Panne dürften ihn deshalb mindestens genau so gefreut haben, wie die schnellen Rundenzeiten.

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