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Streit um Schwimmanzüge beendet

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Schwimmen  

Streit um Schwimmanzüge beendet

12.02.2010, 22:22 Uhr | dpa

Auch Britta Steffen muss sich zukünftig an die neuen Vorschriften halten (Foto: imago)Auch Britta Steffen muss sich zukünftig an die neuen Vorschriften halten (Foto: imago) Der Schwimm-Weltverband hat mit neuen Vorschriften den Anzug-Streit beendet. Auf einer Sitzung in Dubai legte die FINA rechtzeitig vor den Weltmeisterschaften im August in Rom klare Regeln fest: Die Schwimmanzüge dürfen nicht mehr über Nacken, Schulter und Knöchel hinausgehen. Das Material darf nicht dicker als ein Millimeter sein, muss direkt auf der Haut liegen und darf maximal einen Auftrieb von 1 Newton/100 Gramm haben.

Zudem sind Einzelanfertigungen nicht mehr erlaubt. Die Schwimmer dürfen künftig nur noch einen Anzug tragen, nachdem Athleten in der Vergangenheit mehre Anzüge übereinander getragen hatten, um den Auftrieb zu erhöhen.

Kritik am Anzug Ausrüster kündigt Vertrag

Keine Materialschlacht mehr

108 Weltrekorde in den vergangenen zwölf Monaten hatten die Schwimm-Welt verunsichert und die olympische Sportart zu einer Materialschlacht im Wasser werden lassen. Jetzt soll der Athlet wieder in den Vordergrund rücken. Zur Überwachung der Regeln wird der Weltverband ein eigenes Kontrollsystem installieren.

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Weitere Vorschriften ab 2010

Anträge auf Zulassung der Anzüge müssen die Hersteller bis zum 31. März gestellt werden. Die nun veröffentlichte Übergangsregelung gilt bis zum 31. Dezember dieses Jahres. Ab 2010 treten zusätzliche Vorschriften in Kraft. Für die ab Januar 2010 verwendeten Anzüge müssen bis zum kommenden November Anträge gestellt werden.

Liste der zugelassenen Modelle kommt

Künftig müssen dann die Genehmigungen jeweils bis zum 1. August eines Jahres erneuert oder neu gestellt werden, mindestens aber 12 Monate vor Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen. Das genehmigte Modell muss mindestens sechs Monate vor Welt-Titelkämpfen und Olympia auf dem Markt sein. Die FINA wird eine Liste der zugelassenen Modelle veröffentlichen. Eine Arbeitsgruppe unter anderem mit Vertretern der Hersteller soll die weitere Entwicklung beobachten.

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