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Rüpel-Lehmann zofft sich mit Diego

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VfB Stuttgart  

Rüpel-Lehmann zofft sich mit Diego

16.03.2009, 13:59 Uhr | dpa

Jens Lehmann ist mit der Entscheidung von Schiri Günter Perl nicht einverstanden. (Foto: imago)Jens Lehmann ist mit der Entscheidung von Schiri Günter Perl nicht einverstanden. (Foto: imago) Bereits in der Halbzeitpause war Stuttgarts Torhüter Jens Lehmann im Spiel gegen Werder Bremen die Laune gründlich verdorben - bevor er noch drei weitere Tore kassierte, darunter einen Tunnel. Im Kabinengang geriet der ehemalige Nationaltorwart mit Bremens Starspieler Diego verbal aneinander, Werder-Manager Klaus Allofs musste schlichtend eingreifen.

Es war nicht das erste Mal in dieser Saison, dass Stuttgarts zuweilen exzentrischer Heißsporn mit der Nummer eins auf dem Rücken die Nerven verlor. Auffällig geworden war der VfB-Keeper vor allem mit dem Schuh-Wurf im Hoffenheim-Spiel und dem Stirnband-Streit mit Khalid Boulahrouz.

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Kein Respekt für "solche Spieler"

Grund für Lehmanns erneuten Ausraster war Diegos Zauber-Freistoß zum ersten Treffer (34.), der die 4:0-Galavorstellung der Bremer und die erste Stuttgarter Bundesliga-Niederlage unter Trainer Markus Babbel einleitete. "Diego lässt sich immer fallen", schimpfte der angesäuerte Lehmann, nachdem er auch noch die Treffer von Claudio Pizarro (53.) und Markus Rosenberg (59., 74.) kassiert hatte. "Ich kann solche Spieler nicht respektieren."

Diego: "Lehmann ist Spieler und nicht Schiedsrichter"

Diego reagierte gelassen - genau wie beim Freistoß, den Schiedsrichter Günter Perl nach Lehmanns Intervention rund zehn Zentimeter nach hinten verlegt hatte. "Es gab im Spiel und in der Halbzeit ein paar Probleme mit ihm", berichtete Bremens überragender Spielmacher und konterte: "Lehmann soll sich darauf konzentrieren, die Bälle zu halten. Er hat wohl vergessen, dass er Spieler ist und nicht Schiedsrichter." Und zu dem zurückverlegten Freistoß merkte er süffisant an: "Vielleicht waren das die entscheidenden Zentimeter." Tatsächlich war es knapp: Der per Freistoß getretene Ball sprang unter die Latte und erst danach ins Tor. Es war der Anfang vom Ende der Stuttgarter Serie mit neun ungeschlagenen Spielen in der Bundesliga.

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Kritik von Manager Allofs

Deutliche Worte für Lehmanns Verhalten im Kabinengang und zu dessen Aussagen nach Spielschluss fand Allofs. "Er erkennt viele Dinge richtig, aber nicht alle, dennoch glaubt er ganz allein die Wahrheit zu erkennen", sagte der Werder-Klubchef. "Er ist doch selbst ein Typ, über den es genug Dinge gibt, die man nicht gut finden kann, aber es stellt sich doch auch nicht jedes Mal ein Spieler der anderen Mannschaft hin und prangert ihn so an."

Lehmann macht sich unbeliebt

Es war nicht Lehmanns erster Auftritt der unangenehmen Art in dieser Saison. Beim 3:3 in Hannover geriet der Hitzkopf mit den Gegenspielern Jiri Stajner und Michael Tarnat aneinander und stauchte zudem einige Teamkollegen zusammen. Beim 1:2 im UEFA-Cup-Hinspiel in St. Petersburg riss er seinem Mitspieler Boulahrouz wutentbrannt das Stirnband vom Kopf. Und beim 3:3 gegen 1899 Hoffenheim warf Lehmann den vor seinem Strafraum liegenden Schuh von Sejad Salihovic auf das Tornetz.

Heldt ist zutiefst enttäuscht

Die VfB-Verantwortlichen mussten sich aber über die gesamte Stuttgarter Mannschaft ärgern. "Ich bin stinkesauer", gab Manager Horst Held zu: "Ich habe selten eine eine so überhebliche und arrogante Mannschaft gesehen." Für ihn war das Spiel "eine einzige Enttäuschung".

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