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Formel 1: Auch Fahrer kritisieren neue Weltmeisterregelung

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Vergabe des Weltmeistertitels  

Auch Fahrer kritisieren neue Weltmeisterregelung

19.03.2009, 08:39 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com, sid

Fernando Alonso ist unzufrieden mit der Regel-Revolution. (Foto: imago)Fernando Alonso ist unzufrieden mit der Regel-Revolution. (Foto: imago) Nicht nur bei den Teams sondern auch unter den Fahrern regt sich Widerstand gegen die neue Weltmeisterregel in der Formel 1. "Ich verstehe nicht, warum in diesem Sport dauernd die Regeln geändert werden müssen", zitiert die spanische Tageszeitung "AS" Ex-Weltmeister Fernando Alonso.

Er fordert den Weltverband auf, die Einführung des neuen Wertungssystems noch einmal zu überdenken, da "solche Entscheidungen die Fans nur verwirren". Nach den Bestimmungen der FIA ist bereits ab dieser Saison derjenige Pilot Weltmeister, der die meisten Rennen gewonnen hat.

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Heidfeld: "Mit Punkten ist das nachvollziehbarer"

Ähnlich sieht es Nick Heidfeld. "Mein Geschmack ist das nicht. Ich fand die alte Regel besser. Mit Punkten ist das nachvollziehbarer. Wir haben nicht ein Rennen, sondern 17 oder 18. Da sollte am Ende der gewinnen, der konstant vorne ist", sagte der BMW-Fahrer.

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Sauer ist Alonso auch der Alleingang der FIA aufgestoßen. "Die Formel 1 hat sich in über 50 Jahren dank den Teams, den Sponsoren, den Piloten und vor allem den Fans weltweit zu dem entwickelt, was sie ist", sagte der Spanier. "Und keiner von ihnen hatte die Möglichkeit, der FIA seine Sicht der Dinge darzulegen."

Weniger ist manchmal mehr

Force-India-Pilot Adrian Sutil wirft dem Automobilweltverband gar Aktionismus vor. "Mir kommt es so vor, als ob verzweifelt versucht wird, die Formel 1 noch interessanter, noch spektakulärer zu machen. Vielleicht sollte man einfach mal alles so lassen, wie es ist, damit sich die Zuschauer auch über Jahre daran gewöhnen, wie die Formel 1 abläuft."

Jordan ist begeistert

Ein ehemaliger Teamchef findet die Regelung hingegen gut. "Es war zu oft der Fall, dass einer sich mit dem zweiten oder dritten Platz begnügt hat, weil die Leute vor ihm nicht in den Titelkampf involviert waren", erklärte Eddie Jordan gegenüber "Talksport Radio". "Da wurde dann Spazierengefahren und nur versucht, die Position zu halten. Das wird es jetzt nicht mehr geben. Es ist jetzt wie beim Pferderennen. Man muss als Erster ins Ziel kommen. Und das ist gut."

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