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Michael Schumacher kritisiert neuen WM-Modus der Formel 1

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Vergabe des Weltmeistertitels  

Schumacher kritisiert neuen WM-Modus der Formel 1

19.03.2009, 13:32 Uhr | dpa

Michael Schumacher spricht sich gegen neuen WM-Modus aus. (Foto: imago)Michael Schumacher spricht sich gegen neuen WM-Modus aus. (Foto: imago) Rekordweltmeister Michael Schumacher hat den kurzfristig veränderten WM-Modus in der Formel 1 kritisiert. "Ich kann keinen Sinn darin erkennen, eventuell einen Weltmeister zu haben, der weniger Punkte als der Zweitplatzierte hat, auch wenn ich es richtig finde, einen Sieg höher zu bewerten", schrieb der siebenmalige Champion auf seiner Internet-Seite.

Der Weltrat des Internationalen Automobilverbands FIA hatte am Dienstag entschieden, dass schon in dieser Saison der Pilot mit den meisten Siegen den WM-Titel erhält. Zudem wurde für 2010 eine freiwillige Budget-Grenze beschlossen. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Regeln die Formel 1 weiter bringen", schrieb Schumacher.

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Schumi zählt Hamilton nicht zu den Favoriten

Für die am 29. März in Melbourne beginnende Saison rechnet der 40-Jährige das McLaren-Mercedes-Team um Weltmeister Lewis Hamilton derzeit nicht zum Kreis der Favoriten. Nach den Eindrücken der Testfahrten sehe der Ferrari-Dauerrivale "momentan schlecht aus", urteilte der seit seinem Karriereende 2006 als Berater bei der Scuderia angestellte Schumacher. Als Titelanwärter nannte der Rekordchampion neben Ferrari auch Renault, Toyota und BMW-Sauber sowie den Honda-Nachfolger Brawn GP.
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Der Rennstall seines früheren Weggefährten Ross Brawn habe ihn bei den Testfahrten in Barcelona in der vergangenen Woche überzeugt. "Die waren rund 1 Sekunde vorn, und wenn sie das mit in die Saison nehmen können, sind sie natürlich auch stark - auch wenn die großen Teams diesen Vorteil mit der Zeit wegschneiden werden", schrieb Schumacher.

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