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Oliver Kahn und FC Schalke 04: Alles nur ein PR-Gag?

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Schalke 04  

Kahn und Schalke: Alles nur ein PR-Gag?

20.03.2009, 10:52 Uhr | t-online.de

Gut in Szene gesetztes Medienspektakel in Rheda? (Foto: dpa) Gut in Szene gesetztes Medienspektakel in Rheda? (Foto: dpa) Oliver Kahn sitzt mit mehr als einer Pobacke auf dem Managerstuhl des FC Schalke 04. Dieser Eindruck schien sich gestern immer mehr zu verfestigen. Insbesondere Aussagen von Clemens Tönnies untermauerten diese Botschaft. "Die Wahrscheinlichkeit, dass Oliver Kahn neuer Manager bei Schalke wird, ist sehr hoch“, sagte der Aufsichtsratschef den zahlreichen Journalisten. Doch nichts ist so, wie es scheint. Die Wahrscheinlichkeit, dass der ehemalige Bayern-Keeper in die Chefetage der Königsblauen wechselt, ist eher gering. Darauf lassen die deutlichen Aussagen eines Schalker Aufsichtsratsmitglieds schließen.

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Anforderungsprofil nicht erfüllt

Kahns Nachteil ist, dass er bis dato keinerlei Erfahrungen als Manager gesammelt hat. Ein wichtiges Kriterium im Anforderungsprofil der Knappen. "Ich glaube deshalb nicht, dass er unser Mann wird”, sagte ein Aufsichtsratsmitglied, das nicht genannt werden möchte, der "NRZ“. "Kahn ist sicher eine starke Persönlichkeit und würde gewisse Voraussetzungen mitbringen, aber es wäre eben der erste Job für ihn. Wenn er – wie ein Stefan Kuntz zum Beispiel – schon irgendeinen Nachweis erbracht hätte, dass er für diese Arbeit geeignet ist – okay. Aber so dürfte es auf eine andere Lösung hinauslaufen.”

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Beide Seiten können nur gewinnen

Der Aufsichtsratschef spricht davon, dass Kahn ein ganz heißer Kandidat ist und ein Kollege aus dem gleichen Gremium sagt, dass der ehemalige Welttorhüter wohl eher nicht in Frage kommt. Chaos auf Schalke? Keinesfalls. Denn beide Seiten profitieren vom dem gut inszenierten Zusammentreffen zwischen Tönnies und Kahn im ostwestfälischen Rheda. Die Königsblauen dokumentieren so, dass sie die vakante Position des Managers möglichst schnell besetzen wollen und bereit sind, einen Mann mit großem Namen zu verpflichten. Außerdem verbessert es natürlich die Verhandlungssituation mit anderen Kandidaten. Schließlich hat man Kahn in der Hinterhand.

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Kahn ist bereit für Manager-Posten

Auch Kahn kann – egal wie es ausgeht – nur gewinnen. Er hat erstmals öffentlich signalisiert, dass er bereit ist, einen Managerposten anzunehmen. Bisher sagte er stets, dass er mit seinen Projekten in China und beim ZDF ein erfülltes Leben habe. Ab sofort wird Kahn bei jeder Managerposition, die es in der Bundesliga zu besetzen gilt, als möglicher Kandidat gehandelt und ernst genommen.

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Druck auf den FC Bayern

Darüber hinaus erhöht er den Druck auf den FC Bayern. Schließlich hatte Uli Hoeneß vor längerer Zeit vor, Kahn als seinen Nachfolger aufzubauen. Doch dann geriet das Privatleben des Titanen aus den Fugen und Hoeneß nahm von dieser Idee wieder Abstand. Beim deutschen Rekordmeister herrscht zurzeit ohnehin die Meinung, dass sich der Ex-Torhüter noch ein, zwei Jahre Zeit lassen solle, bevor er einen Posten im Verein angeboten bekommt.

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Lahm kann sich Kahn auf Schalke nicht vorstellen

Ohnehin kann man sich beim FC Bayern nicht vorstellen, dass Kahn ein Königsblauer wird. "Das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber ich verbinde Oliver Kahn wie viele andere Leute immer mit dem FC Bayern“, sprach Philipp Lahm in der "tz“ vielen Fans aus dem Herzen.

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In der ersten Aufregung um einen möglichen Coup mit Kahn geriet ein Satz von Boss Tönnies in den Hintergrund. "Wir haben uns darauf verständigt, in zwei bis drei Wochen wieder zu telefonieren. Es gibt noch eine Menge anderer Kandidaten, mit denen ich schon gesprochen habe und noch sprechen werde.” Wenn man mit einer Persönlichkeit wie Kahn laut Tönnies „total d'daccord“ ist, dann hätten sich weitere Gespräche erledigt. So aber ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der neue Manager nicht den Namen Kahn tragen wird.

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