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FC Schalke 04: Assauer sieht "Lehrling " Kahn skeptisch

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FC Schalke 04  

Assauer: Schalke braucht keinen Lehrling

22.03.2009, 13:33 Uhr | sid

Schalkes langjähriger Manager Rudi Assauer (Foto: imago)Schalkes langjähriger Manager Rudi Assauer (Foto: imago) Bayerns langjähriger Oliver Kahn als heißer Anwärter auf den Managerposten beim FC Schalke 04 - Rudi Assauer hat dazu seine eigene Meinung. Der ehemalige Schalke-Manager ist skeptisch: "Der Klub ist zuletzt dermaßen aus den Fugen geraten, dass er eigentlich einen Meister oder mindestens Gesellen und keinen Lehrling für den erfolgreichen Neuanfang braucht", sagte Assauer der "Bild am Sonntag". Kahn habe "ja überhaupt noch keine Erfahrung in dem Job".

Assauer gibt zu Bedenken, dass gerade Kahn den schnellen Erfolg brauche, "weil Oliver von den 'verhassten' Bayern kommt. Und weil viele Anhänger immer noch ganz tief in der Birne haben, dass vor allem er uns 2001 den Titel in der letzten Sekunde weggeschnappt hat." Allerdings sieht er auch die Qualitäten des 39-Jährigen: "Seine Erfolgsbesessenheit, seine sicherlich glänzenden Kontakte im Fußballgeschäft und seine Intelligenz. Er kann es auf Schalke packen", sagte der frühere Manager der Knappen.

Ist Oliver Kahn der richtige Mann, um Schalke wieder in die Erfolgsspur zu führen? Sagen Sie uns Ihre Meinung und nutzen Sie die Kommentarfunktion am Ende des Artikels!

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Beckenbauer für einen Tapetenwechsel Kahns

Bayern-Präsident Franz Beckenbauer sieht das anders. "Dass er es könnte, steht für mich fest. Oliver Kahn ist ein junger und intelligenter Mensch, der mit Uli Hoeneß 14 Jahre lang den besten Lehrmeister hatte", schrieb er in seiner "Bild"-Kolumne über den ehemaligen Bayern-Kapitän. Kahn ist bei Schalke Favorit auf die Nachfolge des unlängst beurlaubten Andreas Müller und führte unter der Woche bereits vielversprechende Gespräche mit Schalkes-Aufsichtsrats-Chef Clemens Tönnies. Wohl auch deshalb wäre es aus Beckenbauers Sicht "mutig von Clemens Tönnies, wenn er sich für einen Neuling im Geschäft entscheiden sollte". Dem langjährigen Bayern-Profi Kahn täte ein Tapetenwechsel laut Beckenbauer gut. "Neue Umgebung, neue Mannschaft - das kann hilfreich sein bei einem Start in eine neue Karriere."

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Völler traut Kahn den Job zu

Auch Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler glaubt, dass Kahn der Aufgabe gewachsen ist. "Zu heiß? Ach was. Das macht doch einem Souverän wie Olli nichts aus", sagte er der "WZ" - und gab Kahn einen Rat: "Ich weiß nicht, was daraus wird und kenne auch die konkreten Ziele von Oliver Kahn nicht. Aber wenn er solche Pläne tatsächlich verfolgt, dann sollte er nicht so lange warten. Du gerätst schnell in Vergessenheit."

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Kahn wohl nicht Hoeneß-Nachfolger

Bei Kahn ist das momentan noch nicht der Fall, er galt zuletzt auch als möglicher Erbe von Bayern-Manager Uli Hoeneß. Hoeneß sagte dazu nach dem 1:0-Sieg der Münchner gegen den Karlsruher SC: "Wenn er bei Schalke unterschreibt ist das nicht für 100 Jahre, sondern für drei, wie ich meine. Ich weiß aber nicht, warum man sich auf ihn fokussiert, wenn es um meine Nachfolge geht. Ich glaube nicht, dass nur Oliver Kahn dafür in Frage kommt."

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Rummenigge gratuliert Schalke schon

Bayern-Vorstandschef Rummenigge hat Kahn als Hoeneß-Nachfolger aber offenbar schon abgeschrieben, jedenfalls gratulierte er S04 zu einer "hervorragenden Wahl". Bei Premiere ergänzte er: "Kahn hat ohne Frage die Qualitäten, Schalke wieder auf die Bahn zu bringen, wie man es sich wünscht."

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