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Red Bull Racing legt Protest gegen drei Teams ein

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Red Bull Racing  

Red Bull legt Protest gegen drei Teams ein

23.03.2009, 16:41 Uhr | sid

Der Stein des Anstoßes: der Diffusor am Heck des neuen Brawn-Boliden (Foto: xpb.cc)Der Stein des Anstoßes: der Diffusor am Heck des neuen Brawn-Boliden (Foto: xpb.cc) Die neue Saison in der Königsklasse des Motorsports hat noch gar nicht begonnen, schon liegt jede Menge Ärger in der Luft über dem Fahrerlager. Red Bull Racing hat bei der FIA Protest gegen gleich drei Teams eingelegt. Grund für den Streit ist ein umstrittenes Bauteil an den Boliden von Brawn GP, Toyota und dem Williams F1 Team. "Sie verwenden einen Doppeldiffusor, der fünf Zehntel pro Runde bringt", wird Red-Bull-Berater Helmut Marko auf "sportnet.at" zitiert.

Die übrigen sieben Teams seien sich einig, "das ist illegal". Red Bull habe bereits erste Konsequenzen gezogen: "Wir haben bei der FIA gegen drei Teams Protest eingelegt."

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Brawn-Performance "liegt am Diffusor"

Sollte die unglaublich starke Performance des F1-Neulings Brawn GP nur auf nicht regelkonformen Bauteilen basieren? Der FIA-Delegierte Charlie Whiting hatte sich die umstrittenen Teile bei den Wintertestfahrten angeschaut, angeblich erhielten die drei betroffenen Teams grünes Licht für die Verwendung ihrer Diffusoren. "Kein Wunder, dass das Brawn-Auto pro Runde um sieben Zehntelsekunden schneller als die Konkurrenz ist. Das liegt am Diffusor, der in Kombination mit dem Auto dort klar am besten funktioniert", wetterte Marko.

Anfrage bei der FIA ergab eine Absage

Die Vorgeschichte zu der Entwicklung in der Grauzone des Regelwerks scheint höchst interessant. "Wir haben diese Entwicklung nicht verschlafen", so der Red-Bull-Vertreter auf die Frage, warum man nicht mit einem ähnlichen Diffusor antrete. "Renault hat im März des Vorjahres bei der FIA angefragt, ob diese Lösung legal ist. Damals gab es eine negative Stellungnahme. Wir haben uns dann auch mit der FIA in Verbindung gesetzt und erhielten ebenfalls eine Absage. Da gibt es eine klare Diskrepanz", so Marko zur Vorgeschichte.

Jede Menge Arbeit für die Melbourne-Stewards

Vor diesem Hintergrund darf man fest damit rechnen, dass sich die Stewards in Melbourne mit dem Streit auseinandersetzen müssen. "Es soll ja eine Möglichkeit geben, dass man ein größeres Loch in den Diffusor macht", schlug Marko als Lösung vor. "So etwas geht ganz kurzfristig, in fünf Minuten."

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