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Rund um die Formel 1  

Weltverband lenkt im Gebührenstreit ein

23.03.2009, 20:08 Uhr | dpa

Kommt den Teams erneut entgegen: FIA-Chef Mosley. (Foto: imago)Kommt den Teams erneut entgegen: FIA-Chef Mosley. (Foto: imago) Nach der Kehrtwende in der Regel-Debatte hat der Internationale Automobilverband (FIA) auch im Streit um die erhöhten Gebühren für die Fahrerlaubnis in der Formel 1 eingelenkt. Bei einem Treffen mit Vertretern der Fahrer-Gewerkschaft GDPA stellte FIA-Chef Max Mosley den Piloten eine Senkung der Kosten für die Superlizenz in der Saison 2010 in Aussicht.

Das teilte die FIA mit. "Verringerte Gebühren würden die umfangreichen Kostenreduzierungen widerspiegeln, die in der nächsten Saison in den Sport Einzug halten", schrieb der Verband in seiner Stellungnahme.

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Für die Topfahrer wurde es sehr teuer

Die Formel-1-Piloten hatten seit Monaten gegen die hohen Kosten für die Fahrerlizenz protestiert und zwischenzeitlich sogar einen Streik diskutiert. Die Grundgebühr, die 2007 noch 1690 Euro betrug, war im Vorjahr auf 10.000 Euro angehoben worden und steigt in dieser Saison auf 10.400 Euro. Statt 447 Euro wie vor zwei Jahren müssen die Fahrer nun 2100 Euro pro WM-Punkt zahlen. Weltmeister Lewis Hamilton kostet die Superlizenz nach Berechnungen der GPDA damit mehr als 200.000 Euro.

Mosley wollte Kosten für die Sicherheit wieder reinholen

Mosley hatte lange einen Konfrontationskurs gegen die verärgerten Fahrer gesteuert und ihnen sogar einen Wechsel in andere Rennserien empfohlen. "Neben der Formel 1 gibt es viele Meisterschaften, in denen ein Rennfahrer sehr gutes Geld verdienen kann", schrieb der Brite Mitte Februar an alle Rennställe. Als Grund für die hohen Gebühren nannte er die gestiegenen Kosten für die Sicherheit.

Kritische Teams setzen sich durch

Kurz vor dem Saisonstart am Sonntag in Melbourne allerdings zeigte sich der FIA-Chef kompromissbereit. Neben der Gebührenordnung seien mit der GDPA auch andere Themen diskutiert worden, berichtete die FIA. Das Treffen sei "sehr positiv" verlaufen, hieß es. Beide Seiten hätten für die Zukunft einen regelmäßigen Gedankenaustausch vereinbart. Zuvor hatte die FIA auch aus dem Fahrerlager harsche Kritik wegen ihres Alleingangs beim neuen WM-Modus einstecken müssen. Der Verband hatte in der vergangenen Woche beschlossen, dass künftig der Pilot mit den meisten Siegen Formel-1-Weltmeister wird. Nach heftiger Kritik von Teams und Fahrern verschob die FIA die Regelung jedoch auf die kommende Saison.

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