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Lewis Hamilton: Keiner verdient so viel wie er

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Rund um den Rennzirkus  

Lewis Hamilton: Keiner verdient so viel wie er

25.03.2009, 15:58 Uhr | Norman Gosch, t-online.de, sid

Der bestverdienende Fahrer der Formel 1: Lewis Hamilton (Foto: imago)Der bestverdienende Fahrer der Formel 1: Lewis Hamilton (Foto: imago) 25 Millionen Euro - wenn man dem Volksmund glauben schenken mag, "muss eine alte Frau lange dafür stricken". Lewis Hamilton hat es da ein bisschen einfacher. Der 24-Jährige muss für diese Summe nur ein Jahr lang zur Arbeit gehen - um genau zu sein, eine Saison Rennen fahren. Der jüngste Weltmeister in der Geschichte der Formel 1 ist in der Saison 2009 der bestverdienende Pilot im Rennzirkus.

Die Summe, die Hamilton in diesem Jahr einstreicht, setzt sich aus seinem Gehalt (15 Mio.) und den zu erwartenden Werbeeinahmen (10 Mio.) zusammen. Damit rangiert er vor Kimi Räikkönen (24 Mio.) an der Spitze der diesjährigen Gehaltsliste.

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Keine Anpassung der Gehälter an die Krise

Die Finanzkrise hat zwar auch die Formel 1 erwischt, an den Gehältern der Fahrer wurde bis dato aber noch nicht geschraubt. Während Renault-Pilot Fernando Alonso und Vizeweltmeister Felipe Massa mit 20 bzw. 16 Mio. Euro Jahresgehalt das Spitzenquartett vervollständigen, kommt Nick Heidfeld mit 8 Mio. Euro als bestverdienender deutscher Fahrer erst auf Rang 7.

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Vettel macht Satz nach vorn, Adrian Sutil Letzter

Direkt dahinter logiert Nico Rosberg (7,5 Mio.), Sebastian Vettel macht dank seines Wechsels zu Red Bull Racing einen satten Sprung nach vorn. Der Heppenheimer teilt sich mit Timo Glock und jeweils 3,5 Mio. Euro den 13. Platz. Schlusslicht der Liste ist Adrian Sutil. Der Fahrer des in der vergangenen Saison deutlich abgeschlagenen Force-India-Rennstalls bekommt zwar genau soviel Gehalt wie Kazuki Nakajima. Trotzdem reicht es nur für den geteilten 19. und damit letzten Platz.

Brawn GP zeigt, wie es gehen kann

Bei den Teams wurde in dieser Saison zwar drastisch gespart, dennoch liegt der geschätzte Gesamtetat aller 10 Teams bei rund 1,7 Milliarden Euro. Spitzenreiter ist - wie schon in den Jahren zuvor - Toyota. Die Japaner befeuern ihr Engagement in der Formel 1 mit rund 280 Mio. Euro. Auf Platz zwei folgt McLaren-Mercedes (270 Mio.) vor Ferrari (260 Mio.). Mit nur 70 Mio. kommt derweil Brawn GP aus und zeigt damit den Großen der Rennwelt, wie es gehen kann.

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