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Doping im Triathlon: Hütthaler gesteht und belastet Hintermänner

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Doping - Österreich  

Triathletin Hütthaler gesteht und belastet Hintermänner

12.02.2010, 22:26 Uhr | dpa

Lisa Hütthaler (v. re.) packt gegen Doping-Hintermänner aus. (Foto: lisahuetthaler.com)Lisa Hütthaler (v. re.) packt gegen Doping-Hintermänner aus. (Foto: lisahuetthaler.com) Die österreichische Triathletin Lisa Hütthaler hat Doping mit EPO und Blutaustausch gestanden und dabei erstmals Hintermänner genannt. Als Doping-Lieferanten nannte die 25-Jährige in einem Interview mit der Tageszeitung "Kurier" Stefan Matschiner, einen bekannten österreichischen Sportmanager, und den Kinderarzt Andreas Zoubek. Sie habe von dem Manager etwa sechsmal EPO bekommen und dafür insgesamt rund 15.000 Euro bezahlt.

Doping aktuell

Hütthaler wehrt sich lange Zeit gegen Dopingbefund

Hütthaler war am 22. März 2008 bei einer Trainingskontrolle positiv auf das Blutdoping-Hormon getestet worden. Die Nationale Anti Doping Agentur Österreichs sperrte sie daraufhin Ende Oktober rückwirkend für zwei Jahre. Bislang hatte die Triathletin Doping stets bestritten. Im Interview mit dem "Kurier" legte sie nun aber ein umfangreiches Geständnis ab.

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Hütthaler: "Habe all die Lügen satt"

Sie habe sich zu dem Schritt entschlossen, "weil ich all die Lügen satt habe". Sie könne nicht rückgängig machen, was war, wolle aber ihren Beitrag dazu leisten, dass "es irgendwann besser wird", sagte die österreichische Meisterin von 2007. In erster Linie habe sie von dem Manager erfahren, wie man EPO richtig einsetzt und richtig spritzt. Er habe gewusst, "wie viele Einheiten man nehmen muss, damit die Wirkung nicht verpufft".

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Lauflauftrainer festgenommen

Durch das Geständnis Hütthalers kommt der mit zahlreichen Doping-Schlagzeilen konfrontierte österreichische Sport weiter nicht zur Ruhe. Erst am Sonntag war der ehemalige Langlauftrainer des Österreichischen Skiverbandes, Walter Mayer, festgenommen worden. Der 52-Jährige geriet im Zusammenhang mit der Aufdeckung eines Händler-Rings von Doping-Mitteln ins Visier der Fahnder.

Ermittlungen gegen Wiener Blutplasma-Hersteller

Die "Sonderkommission Doping" im Wiener Bundeskriminalamt war unter anderem nach Ermittlungen gegen einen in der vergangenen Woche verhafteten, inzwischen jedoch wieder freigelassenen österreichischen Radprofi auf die Spur Mayers gekommen. Mayer soll EPO besorgt und weitergegeben haben. Zudem laufen in Österreich noch Ermittlungen gegen einen Wiener Blutplasma-Hersteller.

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