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Großer Preis von Australien: Glock und Toyota sind umsonst mitgefahren

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Qualifying in Melbourne  

Glock und Toyota sind umsonst mitgefahren

28.03.2009, 07:40 Uhr | Norman Gosch, t-online.de

Timo Glock in seinem beanstandeten Toyota auf der Piste von Melbourne. (Foto: dpa)Timo Glock in seinem beanstandeten Toyota auf der Piste von Melbourne. (Foto: dpa) Die Formel 1 steht Kopf. Der Weltmeister steht in der ersten Startaufstellung des neuen Jahres auf dem drittletzten Platz - und das nur, weil Toyotas Boliden noch hinter Lewis Hamilton rückten. Grund: ein zu flexibler Heckflügel. Bedeutete für Timo Glock und Jarno Trulli ein Streichresultat. Das auf dem Asphalt erzielte Qualifikationsergebnis zum Großen Preis von Australien (ab 7.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) war obsolet.

Regulär als Sechster und Achter durch die Qualifikation gekommen, wurde Glock und Trulli die zu vorteilhafte Aerodynamik ihres Japaners aus deutscher Werkstätte zum Verhängnis. Sie müssen nun Hamilton und der Meute hinterherhetzen.

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Zwei bekannte Hauptdarsteller

Ironie der Geschichte: Schon zum hochspannenden Ende der Vorsaison schrieben Hamilton und Glock die letzte Schlagzeile. Denn erst das Last-Minute-Überholmanöver des Engländers gegenüber dem Deutschen sicherte Hamilton nach nur zwei Saisons in der Formel 1 dessen ersten WM-Fahrertitel. In einem Auto, das mit dem Nachfolger nicht zu vergleichen und ihm (noch) überlegen ist.

Hamiltons Getriebe erneuert

Den ohnehin noch nicht konkurrenzfähigen McLaren-Mercedes Hamiltons plagte im zweiten Umlauf des Qualifyings ein Getriebeschaden. Dessen Austausch zieht laut Reglement eine Strafversetzung um fünf Plätze nach sich. Für den Vorjahressieger und -poleman ging es von 15 auf 20. Für ein paar Stunden aber nur. Dann eilten dem Silberpfeil die Toyotas zu Hilfe.

Trotzdem ein Engländer vorn

Trotz Hamiltons Pleite blieb die Pole Position auf dem Fünften Kontinent wie im Vorjahr in englischer Hand: Die beiden routinierten Brawn-GP-Piloten Jenson Button und Rubens Barrichello teilen sich beim morgigen Rennen die erste Startreihe. Direkt dahinter lauert Sebastian Vettel im Red Bull, während das Ferrari-Duo nur auf Rang sieben und neun logiert.

Button bedankt sich bei Team und Ross Brawn

Für Pole-Setter Button ist die erste Startreihe die Belohnung für das lange Zittern und die harte Arbeit, die den Briten und seinen Teamkollegen in den vergangenen Wochen und Monaten beschäftigt haben. "Das alles war für uns beide so hart, denn es ist wirklich wahnsinnig, dass du kein Cockpit und keine Zukunft hast und dann hier im Rennen auf die Pole Position fährst." Dafür müsse er sich beim Team und bei Ross Brawn bedanken. "Dies ist der Platz, den wir nach einer solch harten Zeit verdient haben."

Rosberg dominiert die freien Trainings

Nico Rosberg ging als absoluter Top-Favorit in das Zeitfahren. Gleich in allen drei freien Trainingseinheiten im erzielte der Williams-Pilot die Bestzeit - und war davon selbst ziemlich überrascht: "Wir scheinen in einer besseren Position zu sein, als wir dachten", sagte der 23-Jährige noch am Freitag. Und auch im abschließenden dritten Training war kein Vorbeikommen am Sohn von Ex-Weltmeister Keke Rosberg.

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Brawn GP lässt alle anderen alt aussehen

Zusammen mit seinem Teamkollegen Kazuki Nakajima legte Rosberg im ersten Durchgang des Qualifyings auch gleich mächtig los. Die beiden setzten sich sofort an die Spitze des Klassements. Doch wie in den Trainings-Sessions schon zu beobachten, ging es auch beim Zeitfahren eng zu. Die Bestzeit änderte sich nahezu mit jedem Umlauf. Am Ende war es das Brawn-Duo Rubens Barrichello und Jenson Button, das sich die Krone im ersten Durchgang aufsetzen durfte. Lewis Hamilton auf Rang 15 kam gerade so noch in Runde zwei, für Adrian Sutil war bereits Schluss.

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Deftige Ohrfeige für Weltmeister Lewis Hamilton

So, wie der erste Durchgang endete, begann der zweite. Jenson Button setzte sich an die Spitze - und über Hamilton brauten sich dunkle Wolken zusammen. Der Brite stieg aus seinem Silberpfeil, verzichtete auf das zweite Qualifying-Segment. "Ich war gerade auf meiner zweiten schnelle Runde, als ich im Heck irgendetwas spürte. Auf einmal war die ganze Power weg, und es rührte sich gar nichts mehr. Ich schaffte es gerade noch an die Boxen", klagte der Weltmeister. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug klärte später auf: "Es war ein Getriebedefekt. Wenn wir das Getriebe wechseln müssen, bedeutet das den letzten Startplatz." Dieser Fakt trat ein. Heikki Kovalainen im zweiten Silberpfeil versuchte hingegen sein Glück, wurde auf Platz 14 aber ebenfalls enttäuscht.

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Ferrari-Duo rutscht gerade so noch ins Finale

Unterdessen sorgten Button und Barrichello weiter für breites Grinsen in der Brawn-Garage. Immer weiter schraubten sie die Bestzeit des Wochenendes herunter. Für die beiden Ferrari von Kimi Räikkönen und Felipe Massa wurde es mehr als eng. Mit den Rängen neun (Massa) und zehn (Räikkönen) schafften sie es gerade so in den finalen Lauf. Für Nick Heidfeld (BMW Sauber) und Fernando Alonso (Renault) war das Zeitfahren hingegen beendet.

Brawn ganz vorn, Vettel direkt dahinter

Das Finale wurde dann noch einmal richtig spannend - auch wenn man bei Williams nicht darauf aus war, die Pole Position mit aller Macht an sich zu reißen. Rosbergs erster Ausflug zeigte deutlich, dass er gegen die beiden Brawns nichts würde anrichten können. Während Button sich die erste Pole vor seinem Teamkollegen sicherte, raste Vettel überraschend auf Rang drei. Rosberg wurde Fünfter. Massa belegte Rang sieben, Kimi Räikkönen wurde Neunter.

Die Ergebnisse des Rennwochenendes von Melbourne

Erstes freies Training Rosberg lässt die Konkurrenz alt aussehen
Zweites freies Training Rosberg erneut nicht zu schlagen
Drittes freies Training Rosberg, immer wieder Rosberg
Qualifying Brawn-Duo stellt die Formel 1 auf den Kopf

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