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Red Bull Racing  

Vettel bringt sich selbst um den Podiumsplatz

29.03.2009, 12:43 Uhr | Norman Gosch, t-online.de

Schwer enttäuscht nach seinem Fehler: Sebastian Vettel (Foto: xpb.cc)Schwer enttäuscht nach seinem Fehler: Sebastian Vettel (Foto: xpb.cc) Er macht nicht viele Fehler. Aber wenn sich Sebastian Vettel in der Königsklasse des Motorsports mal einen Ausrutscher erlaubt, dann ist es ein fataler. Beim Auftaktrennen im australischen Melbourne lag der deutsche Hoffnungsträger auf Podiumskurs - und warf diese Chance kurz vor Ende des Rennens einfach weg. Ein Crash mit Robert Kubica machte dem Red-Bull-Piloten einen dicken Strich durch die Rechnung.

"Ich bin ein Idiot, es tut mir so leid", entschuldigte sich Vettel per Boxenfunk bei seinem Team. Die Entschuldigung brachte ihm aber nichts mehr, die Rennkommissare belegten ihn mit einer Strafe von 50.000 Dollar. Zusätzlich wird Vettel beim Rennen in Malaysia automatisch zehn Startplätze zurückversetzt.

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Probleme mit der weicheren Reifenmischung

Vettel riskierte im Kampf um Platz zwei gegen den schnelleren Kubica im BMW Sauber zuviel und riss sich und den Polen vier Runden vor Schluss aus dem Rennen. Bei Vettel machte die weichere der beiden Reifenmischungen große Probleme, wodurch der Deutsche deutlich an Speed verlor. Kubica kam immer näher heran, bis er Vettel ausgangs einer der Geraden stellte. In der sich anschließenden Kurve kam es dann zum Crash.

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Mit gebrochener Aufhängung auf dem Weg zur Box

Kubica war im Grunde schon außen an Vettel vorbei, doch der blieb mit seinem linken Vorderrad am Hinterrad des Polen hängen. Die beiden Boliden verkeilten sich, die Frontflügel wurden in ihre Einzelteile zerlegt. Ohne die richtige Führung der Luftströme waren sowohl der Red Bull Vettels, als auch Kubicas BMW nicht mehr zu kontrollieren und flogen von der Piste. Kubica blieb liegen, Vettel versuchte sich mit gebrochener Aufhängung noch in die Box zu retten.

Vettel als einziger Pilot an Button dran

"Ich bin ein Idiot. Es tut mir so leid, es tut mir so leid", entschuldigte sich Vettel per Boxenfunk bei seinem Team. Denn bis dahin war Vettel der einzige Fahrer im Feld, der im einigermaßen am späteren Sieger Jenson Button (Brawn GP) dranbleiben konnte. Es war nicht Vettels erster grober Schnitzer in der Formel 1. Beim Regenrennen von Japan in der Saison 2007 krachte Vettel (damals noch Toro Rosso) in der Safety-Car-Phase ins Heck von Mark Webber. Grund damals war ein schweres Abbremsen des vor den beiden fahrenden Lewis Hamilton, die aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse überrascht wurden.

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