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Hannover 96: Präsident Martin Kind lässt bei der DFL nicht locker

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Hannover 96  

Hannovers Boss Kind lässt nicht locker

29.03.2009, 14:41 Uhr | dpa

Martin Kind nimmt einen neuen Anlauf. (Foto: imago)Martin Kind nimmt einen neuen Anlauf. (Foto: imago) In der Diskussion um die Abschaffung der 50+1-Regel im deutschen Profi-Fußball kündigt sich eine neue Runde an. Martin Kind, Präsident des Fußball-Bundesligisten Hannover 96, will nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" bei der ordentlichen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Dienstag in Frankfurt/Main einen neuen Vorschlag für eine Mehrheitsbeteiligung von Investoren an den Vereinen präsentieren.

Darin schlägt Kind vor, dass die potenziellen Investoren ihre Anteile mindestens zehn Jahre halten müssen. Außerdem sollen die Geldgeber mindestens sechs Jahre lang bei den Clubs in erheblichem Maße engagiert gewesen sein.

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Gerichtliche Klärung denkbar

Der 96-Präsident will die derzeit gültigen Statuten kippen. Danach muss der Stammverein eines Bundesligisten mindestens 50 plus einen Anteil an der Profigesellschaft halten. So sollen Mehrheitsbeteiligungen, wie sie vor allem bei englischen Clubs üblich sind, verhindert werden. Bisher hat Kind für seine Vorstellungen keine Mehrheit gefunden, der Unternehmer schließt aber auch eine gerichtliche Klärung nicht aus. Ausgenommen von der 50+1-Regel sind Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg.


Unterstützung vom FC Bayern

Wie der "Spiegel" berichtet, kann der 96-Boss bei seinem Vorstoß mit Unterstützung durch Branchenprimus Bayern München rechnen. "Wir haben zwar nicht vor, jemals die Mehrheit am Verein abzugeben, aber ich bin kein Gegner der Idee, die Clubs für Investoren zu öffnen, wenn gewisse Leitplanken gesetzt sind", sagte Bayerns Vorstands-Vorsitzender Karl-Heinz Rummenigge dem Magazin. Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball ist hingegen ein vehementer Kritiker von Kinds Vorstellungen.

Kostenlawine für Vereine?

Sollte die 50+1-Regel fallen, droht den Vereinen eine neue Kostenlawine. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) will in dem Fall ihre Forderung nach einer finanziellen Beteiligung von DFB und DFL an den Kosten für die Polizeieinsätze noch erhöhen. "Wir müssen uns überlegen, ob wir dann mit 50 Millionen wirklich noch richtig liegen", sagte der Vorsitzende Rainer Wendt dem WDR-Magazin "sport inside". Bisher werden die jährlichen Kosten von rund 100 Millionen Euro für die Einsätze bei den vom DFB und der DFL ausgerichteten Spielen von den Ländern getragen.

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