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Großer Preis von Australien: Harte Medienschelte für Ferrari

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Formel 1 - Melbourne  

Presseschau: Desaster für Ferrari

30.03.2009, 14:29 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Ferrari erlebte beim Saisonauftakt in Melbourne ein Debakel. (Foto: imago)Ferrari erlebte beim Saisonauftakt in Melbourne ein Debakel. (Foto: imago) Der Formel-1-Saisonauftakt in Melbourne hat im Blätterwald der internationalen Gazetten ein lautes Rascheln ausgelöst. In England feierte die gesamte Presse den Überraschungssieg ihres Piloten Jenson Button und den Doppelschlag des neuen Brawn-Teams bei seiner Premiere, in Italien dagegen läuteten die Sportzeitungen schon die Alarmglocken.

Angesichts des kapitalen Fehlstarts mussten die beiden Ferraris in ihrer Heimat mächtig Medien-Schelte kassieren.

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Märchenstunde mit Jenson Button

Für die "Sun" war der Sieg Jenson Buttons "eines der größten Comebacks in der Sportgeschichte und erklärte: 'Es ist ein Märchen.'" Auch die "Daily Mail" greift das Märchen um ihren Fahrer auf: "Button genießt Formel-Eins-Märchen, während Brawn GP in Australien einen furiosen Start hinlegt", und für den "Daily Express" war es "ein großer Tag für den britischen Motorsport." Ein "Wunder" gar war der Sieg für den "Guardian", denn mit der untergehenden Sonne in den Augen, Erlösung am Horizont und einem Demolierungs-Derby im Feld hinter ihm beendete Jenson Button zweieinhalb Jahre unablässiger Enttäuschungen und führte das brandneue Brawn-Team zu einem Doppelsieg.

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In Italien schrillen die Alarmglocken

Enttäuschung und Trauer herrscht dagegen im Land der Roten. Von einer "Riesenenttäuschung bei Ferrari" schreibt die "Gazzetta dello Sport" und führt weiter aus: "Was für ein K.-o.. Roter Alarm. Für Ferrari war der Auftakt ein echtes Desaster. Der schlechteste Auftakt seit 17 Jahren." Für Tuttosport war der Auftritt von Räikkönen und Massa "zum Heulen", für den "Corriere dello Sport" sogar ein "Desaster". Und "La Repubblica" stellt bei den "lahmen Ferrari" gleich alles in Frage: "Vielleicht muss alles neu gemacht werden".


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Pressestimmen aus Italien

"Tuttosport": "Ferrari zum heulen. Der Grand Prix von Australien stand im Zeichen von Brawn."


"Corriere dello Sport": "Bei Ferrari läuten die Alarmglocken. Australien war ein Desaster. Brawn triumphiert."


"LUnità": "Ex-Ferrari-Mann Brawn erteilt mit seiner Neuschöpfung eine Lehrstunde. Ein Desaster für Ferrari."


"Corriere della Sera": "Beim Doppelsieg von Brawn erlebt Ferrari eine Katastrophe."

Pressestimmen aus England

"Daily Telegraph": "Mit seinem Sieg in Australien nahm Button Platz in geheiligter Gesellschaft."


"The Times": "Jenson Buttons Verstand hält Brawn an der Spitze - die gewiefte Fahrt des Briten bringt ihm erst seinen zweiten Grand-Prix-Sieg ein, könnte aber der Beginn einer neuen Motorsport-Weltordnung einläuten."


"The Guardian": "Jenson Button führt das Wunder von Melbourne herbei."

"Daily Mail": "Der Ruhm des brillanten Button ist eine Überraschung für den großen Bären Brawn."

"The Times": "Playboy Button sieht nicht nur gut aus."

"The Sun": "Die Brawn-Überlegenheit."

"The Independent": "Button wiedergeboren, während Brawn die Muskeln spielen lässt - der erstaunliche Erfolg des Briten bestätigt die Befürchtungen der Rivalen."

Pressestimmen aus Spanien

"El País": "Der Doppelsieg des Neulings BrawnGP ist ein Beweis dafür, dass Klugheit, Geschick und Sachkenntnis manchmal mehr wert sind als Geld."

"Marca": "Brawn hat in der Formel 1 Geschichte geschrieben."

"Sport": "Das Traumdebüt von Brawn erschüttert die Formel 1. Ebenso groß wie die Freude beim Neuling war die Enttäuschung bei Ferrari."

Pressestimmen aus Frankreich

"Le Figaro": "Das Team BrawnGP mischt die Formel 1 auf.(...) Ob doppelter Diffusor oder nicht, dieser Brawn GP ist in Sachen Ingenieurskunst ein prachtvoller Rennwagen."

"Le Parisien": "Button hat nach zwei Jahren Hamilton-Wahnsinn bewiesen, dass es noch einen anderen Briten am Start gibt. Und auch Barrichello, der Ex-Gehilfe von Schumacher, hat gezeigt, dass er noch immer das Talent hat, in der Formel 1 zu brillieren. Zu alt, nicht schnell genug, er war eigentlich totgesagt. Nun stellt sich die Frage: Wer kann das Honda-Nachfolge-Team stoppen?"

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