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Toyota verzichtet im Fall Trulli auf Berufung

01.04.2009, 12:08 Uhr | sid

Nicht erlaubt: Jarno Trulli überholt Lewis Hamilton in der Safty-Car-Phase (Foto: imago)Nicht erlaubt: Jarno Trulli überholt Lewis Hamilton in der Safty-Car-Phase (Foto: imago) Toyota hat die 25-Sekunden-Zeitstrafe für Jarno Trulli beim Großen Preis von Australien in Melbourne akzeptiert. Das Team von Timo Glock erklärte, dass man auf die in Melbourne noch angekündigte Berufung gegen die Strafe verzichtet.

Bei genauer Prüfung sei man zu dem Schluss gekommen, dass eine Berufung abgewiesen würde. "Toyota Motorsport hat entschieden, dass es keinen Erfolg bringen würde, diese Angelegenheit zu verfolgen", heißt es in einer Pressemitteilung.

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Vom dritten auf den zwölften Platz zurückgefallen

Eine entsprechende Regel (gemäß Artikel 152, Absatz 5 des International Sporting Code) besagt, dass gegen Durchfahrtstrafen oder Stop-and-Go-Strafen keine Berufung möglich ist. Trulli hatte wegen des verbotenen Überholens von Weltmeister Lewis Hamilton während einer Safety-Car-Phase kurz vor Ende des Rennens eigentlich eine Durchfahrtstrafe erhalten, die nach Rennende den Regeln entsprechend automatisch in eine 25-Sekunden-Zeitstrafe umgewandelt wurde. Dadurch war Trulli nachträglich vom dritten auf den zwölften Platz zurückgefallen, Hamilton auf Rang drei vorgerückt.

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Auch McLaren ging leer aus

Unter Berufung auf den gleichen Paragraphen hatte das Berufungsgericht der FIA am 23. September 2008 die Berufung von McLaren-Mercedes gegen die Zeitstrafe für Hamilton beim Großen Preis von Belgien in Spa abgewiesen. Der Brite war wegen der nach Rennende verhängten 25-Sekunden-Strafe vom ersten auf den dritten Platz zurückgestuft worden, der Sieg war an seinen WM-Rivalen Felipe Massa gefallen.

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