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McLaren-Mercedes - Lewis Hamilton  

Ein Saisonbeginn zum Vergessen

03.04.2009, 17:17 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Trauriges Bild eines Weltmeisters: Lewis Hamilton. (Foto: dpa)Trauriges Bild eines Weltmeisters: Lewis Hamilton. (Foto: dpa) Das Glück seines Last-Minute-Weltmeistertitels von Sao Paulo büßt Lewis Hamilton dieser Tage doppelt und dreifach: Im Vorfeld des GP von Australien stellte die Silberpfeil-Schmiede bei ihren Testfahrten fest, ein nur leidlich konkurrenzfähiges Auto entwickelt zu haben. An dem ging in Melbourne gleich das Getriebe kaputt, Hamilton startete vom drittletzten Platz - und wurde Dritter. Aber nur, weil er vor dem FIA-Sportgericht gelogen hatte. Das kam heraus. Disqualifikation. Und zwei Mal missachtete er das Speedlimit. Das kostet Geld.

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Ryan muss nach 35 Jahren gehen

McLaren entließ wegen der Lügen-Affäre seinen verdienten Sportdirektor Dave Ryan - nach immerhin 35 Jahren in Diensten der Erfolgsmarke. Ryan habe Hamilton quasi zum Verschweigen der Wahrheit vor der Gerichtsbarkeit angewiesen. Die Folgen hatte Ryan kurzfristig auszubaden. Hamilton langfristig.

Am Funkverkehr kommt keiner vorbei

Der Titelverteidiger hatte in der Verhandlung gegen Toyotas Jarno Trulli, der ursprünglich Dritter geworden war und es auch wieder ist, "absichtlich Beweise" vorgelegt, durch die die Stewards zu einem falschen Urteil gekommen seien. Hamilton und Ryan hatten laut FIA zwei Mal die Frage von Renndirektor Charlie Whiting verneint, ob es von Seiten des Teams die Anweisung gegeben habe, dass der Brite seinen Kontrahenten freiwillig vorbei lassen soll. Der protokollierte Funkverkehr bewies das Gegenteil.

Nur die Spitze des Eisberges

Der 24-Jährige bereut sein Vorgehen: "Ich bin halt ein Teamplayer, ich habe immer das getan, um was mich das Team gebeten hat. Das war offensichtlich ein Fehler." Ein Fehler, der nur die Spitze des Eisberges darstellt.

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2100 Euro Strafe wegen Zuschnellfahrens

Immerhin 2100 Euro verfuhr Hamilton binnen weniger Sekunden: Gleich zwei Mal tappte der jüngste Weltmeister aller Zeiten in der Boxengasse von Kuala Lumpur (das Rennen am Sonntag ab 10.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) in die Radarfalle. Der McLaren-Mercedes-Pilot wurde im ersten freien Training mit 65,3 km/h "geblitzt" und erhielt dafür ein Bußgeld von 1200 Euro aufgebrummt. Im zweiten Durchgang war er nochmals 2,6 Kilometer pro Stunde schneller als die erlaubten 60 Kilometer pro Stunde, was ihm noch einmal ein 900-Euro-Knöllchen einbrachte.

Auf wen wirkt die Reue?

Fazit: WM-Punkte weg, Geld weg, viel schlimmer aber: Ansehen weg. Und das war bei dem Schnellstarter in die Formel 1 unter den Kollegen noch nie ein besonders hohes, wenngleich Hamilton beteuerte: "Als ich von den Sportkommissaren vernommen wurde und das erzählte, was mir aufgetragen wurde, fühlte ich mich schlecht. Ich habe einen Fehler gemacht. Und ich schulde es meinen Fans und meinen Leuten, das einzugestehen. Ich bin kein Lügner. Man hat mich falsch instruiert, und mein Fehler war, dass ich darauf eingegangen bin. Daraus werde ich meine Lehren ziehen. Das passiert mir nicht mehr."

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